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Sinnbild für Standhaftigkeit gegen menschliche Willkür


Links die Skulptur und ihr Spender Dr. Helmut Peschel. Mitte die beiden Pfarrer Ekkehard Leytz (evangelisch) und Hubert Seitz (katholisch) bei der Segnungszeremonie (v.l.). Rechts oben der Künstler Wolfgang Dreysse im Gespräch mit Bürgermeister Bernhard Martin (v.l.). (Fotos:Richter)

(hr) Johannes aus Pomuk bei Pilsen in Böhmen lebte im 14. Jahrhundert. Als Stiftsherr und Generalvikar in Prag trat er für die Menschenrechte ein und wurde deswegen auf Geheiß König Wenzels gefoltert und in der Moldau ertränkt. 1729 wurde Johannes Nepomuk heiliggesprochen. Als Symbol seiner Standhaftigkeit gegen weltliche Diktatur und sein gelebtes Christentum wurde ihm nun auch in Eberbach ein Denkmal gesetzt: Gestern Abend wurde unter großer Anteilnahme der Bevölkerung mitten auf der Neckarbrücke die neue Bronzeskulptur des Heiligen Johannes Nepomuk eingeweiht.
Gestiftet wurde die Statue von Brigitta und Dr. Helmut Peschel als Geschenk an die Bürger der Stadt und ihre Besucher. Geschaffen hat sie Prof. Wolfgang Dreysse aus Quedlinburg. Der Bildhauer hat sich als Schöpfer von Kunstwerken im öffentlichen Raum einen Namen gemacht. Die Johannes-Skulptur ist in Bronze gegossen und steht auf einem brückenförmigen Sockel über dem Stahlgeländer der Neckarbrücke. Auf dem Sockel steht ein Zitat aus der Apostelgeschichte: "Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen". Dieses Motto unterstreicht die Symbolkraft des Kunstwerks im Spannungsfeld zwischen menschlicher Willkür und christlichem Anpruch. "Die Figur soll den Betrachter mahnen und zu Dank anregen, dass in Eberbach gegenwärtig ein Leben in freiheitlicher Demokratie möglich ist", so der Wunsch der Spenderfamilie.
Die beiden Pfarrer Ekkehard Leytz und Hubert Seitz erteilten der Skulptur den ökumenischen Segen. Die Neckarbrücke war während der Einweihungsfeier halbseitig gesperrt. Trotz Verkehrsregelungsmaßnahmen durch die Polizei bildeten sich in der Innenstadt lange Staus.

09.07.05

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