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Glanzvolles Abschlussfest in der Stadthalle


Oben l. Bürgermeister Bernhard Martin bei seiner Ansprache, Gesangsformation aus der Schulband und die Preisträger mit der Schulleiterin, v.l. Rektorin Regine Sattler-Streitberg, Matthias Lobeck (Note 1,4), Dominik Julian Reis (1,5), Carina Gleinig (1,8) , Katharina Heck (1,8), Tobias Zimmermann (1,9) und Kathrin Leutz (1,9). (Fotos:Wörner)

(tw) Eine regelrechte Abschlussgala feierten die 88 Absolventinnen und Absolventen der Realschule Eberbach am Freitagabend mit ihren Lehrern, Eltern und Gästen im großen Saal der Stadthalle. Mit dem Goethewort "Man feiere nur was glücklich vollendet ist" begrüßte und beglückwünschte Konrektor Dieter Villimek die Schüler der drei Abschlussklassen in der voll besetzen Stadthalle. Ein besonderer Gruß Villimeks galt auch den Bürgermeistern Bernhard Martin (Eberbach) und Klaus Schölch (Waldbrunn) sowie den Vertretern anderer Schulen, der Banken und einiger Firmen. Bürgermeister Bernhard Martin gratulierte auch im Namen des Gemeinderates zur bestandenen mittleren Reife. Angesichts des Erreichten spüre man jetzt sicher allseits Erleichterung und eine gewisse Erlösung in den Herzen, auch in den Herzen der Eltern. Erleichtert dürften auch die Lehrer sein, so Martin, welche die Schüler jahrelang unterrichtet und erzogen hätten um sie auf den nächsten Lebensabschnitt vorzubereiten. Man leiste hier allerbeste Arbeit und die Beliebtheit der Realschule im Einzugsbereich von Eberbach sei das Ergebnis äußerst engagierter Arbeit von Schulleiterin Regine Sattler-Streitberg und ihrem Lehrerkollegium. In diesem Jahr werde die Realschule 50 Jahre alt und in einem Artikel des ehemaligen Lehrers Adolf Nowotny im Eberbacher Geschichtsblatt 2005 habe er eine griffige Antwort darauf gefunden was die Realschule von anderen Schularten unterscheide und was das besondere Bildungsziel sei. "Die Realschule sei eine Stätte gehobener Allgemeinbildung, aber vorwiegend einer solchen, die auf die Berufsfelder des denkenden Praktikers orientiert sei und sich dort bewährt hat". Und noch nie seien denkende Praktiker so nötig gewesen wie heute, bemerkte Martin weiter. Der Bürgermeister freute sich auch über die Berufswünsche der Entlass-Schüler. Handwerkliches sei wieder gefragt und nicht wie in den vergangenen Jahren Bürojobs bevorzugt. Auf jeden Fall hätten sie mit der mittleren Reife der hiesigen Realschule eine ausgezeichnete Grundlage für den Erfolg im Beruf, in der Weiterbildung und im Leben. Für denkende Praktiker gebe es immer einen Platz auf dieser Welt. Witzig verpackt, in Form eines Zwiegespräches bzw. "Klatschs" mit Stellvertreterin Anja Trost hatte Elternbeiratsvorsitzende Susanne Gries ihre Ansprache. Keine Binsenweisheiten sondern gute Wünsche gab es hierbei für die Schulabgänger. Mit gekonnten Tanzdarbietungen in verschiedenen Gruppierungen und beachtlichen musikalischen Beiträgen bestritten die zehnten Klassen das Rahmenprogramm am Freitag zum Teil selbst. Unterstützt wurden sie dabei von den stimmgewaltigen Sängerinnen der Schulband und von "No Name" ebenfalls einer Formation aus der Schulband. Besondere Beachtung fanden auch die Schüler der fünften Klassen die, die von der Schulleiterin erst wenige Tage vor der Abschlussfeier für verschiedene Auftritte "engagiert" wurden. Mit ihren "Gedanken zum Weggehen" und dem Gedicht von den sieben Seelen (Roswitha Fröhlich)sowie weiteren Gedichten u. a. von Hildegard Wohlgemuth, Erich Kästner oder Hans Magnus Enzensberger stimmten sie mal nachdenklich oder verführten zum Schmunzeln. Stellvertretend für die Schüler bedankte sich Marcus Riedinger bei den Lehrern. Viele würden jetzt wehmütig Abschied nehmen und vor allem die guten Klassengemeinschaften in positiver Erinnerung behalten. Schwere Bedenken habe sie gehabt sagte Schulleiterin Regine Sattler- Streitberg bei der Übergabe der Abschlusszeugnisse. Habe sie doch erst im vergangenen Jahr die vier neunten Klassen auf drei zehnte Klassen reduzieren müssen. Aber die Schüler hätten das weitgehend eigenständig geregelt und selbst jetzt während der schwierigen Prüfungszeit habe in den Abschlussklassen und an der gesamten Schule eine sehr gute Atmosphäre geherrscht. Sechs Schüler/Innen erhielten einen Preis, drei weitere ein Lob für Ihren Notendurchschnitt. Sich alles bewahren zu können was das Menschsein ausmacht, ein gutes Gespür für Freundschaft und die Kraft die eigene Meinung zu vertreten, waren einige der Wünsche die Regine Sattler- Streitberg den "Ehemaligen" mit auf ihren weiteren Weg gab.

10.07.05

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