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Die alten Größen leben auf


Die "Saloniker" (oben) und die "JMK Big Band" ließen ihre Talente spielen. (Fotos:Zechel)

(hr) (Quelle:Eberb.Ztg./pz) Wo üblicherweise Computer surren, Kontoauszugsdrucker schnarren und Geldzählautomaten sirren, erfüllten am Mittwochabend Jazz- und Swingklänge den Raum. Zum zweiten Mal hat die Sparkasse Neckartal-Odenwald zum Talent-Forum in ihre Hauptstelle nach Eberbach eingeladen.
Zu hören waren die "Saloniker" der Musikschule Eberbach, geleitet von Bernhard Sperrfechter, und die Big Band der Joseph-Martin-Kraus-Musikschule in Buchen unter Alexander Monsch. Beide Gruppen haben sich mächtig ins Zeug gelegt und dem zahlreich erschienenen Publikum einen musikalisch kurzweiligen und anspruchsvollen Abend geboten.
Den Anfang machten die Saloniker, sieben Schülerinnen und Schüler der Musikschule Eberbach. Sie spielten Jazz-Klassiker wie Louis Bonfas´ "Black Orpheus", Cole Porters "Night and Day" oder Bart Howards "Fly me to the Moon". Allesamt Stücke von einigen Schwierigkeitsgraden. Zudem ermunterte Bernhard Sperrfechter, der die Gruppe vor etwas über einem Jahr gegründet hat, die jungen Talente, ihren im Jazz zur Verfügung stehenden Improvisationsraum zu nutzen. Vieles wurde also selbst arrangiert, und so bekam der Klang der Saloniker eine authentisch individuelle Farbe.
Mathias Schmitt stellte am Piano in "Night and Day" den Tag neben die Nacht, bevor sich der Rest der Truppe einklinkte. Christofer Dietz und Marco Schneider zeigten an akustischen wie E-Gitarren ihr Talent, unter anderem in "Tippin Time" von Dan Haerle. Konrad Heimpel brachte Django Reinhards Gitarre auf sein Cello und mit Frederik Schmitt, der auf seiner Geige den Part von Stefan Grapelli übernahm, begeisterten die Saloniker das Publikum. In Chick Coreas "Spain" ließen sie alle noch einmal einen südspanischen Markt entstehen, und hier war auch Raum für Patrick Schneider und ein atemberaubendes Schlagzeugsolo. Die Saloniker, am Bass half an diesem Abend Martin Weber aus, und Bernhard Sperrfechter wurden vom Publikum mit großem Applaus verabschiedet.
Waren die Saloniker hierorts keine Unbekannten, spielte die JMK-Bigband der Joseph-Martin-Kraus-Musikschule in Buchen zum ersten Mal in Eberbach. Mit Duke Ellingtons "It don´t mean a thing" lieferten sie einen beschwingten Einstieg, der gleich die Grenzen des Raumes aufzeigte. Die Band, 1994 ins Leben gerufen, existiert nun schon in der dritten Musiker-"Generation". Alles perfekt auf einander eingespielte Instrumentalisten, von Alexander Monsch zupackend dirigiert, der auch mal selbst mit der Trompete ins musikalische Geschehen eingreift. Sie swingen gekonnt Titel wie "Hay Burner" von Sammy Nestico und begleiten die aparte Karolina Jochim bei Stücken wie "The Girl from Ipanema" und "Mr. Zoot Suit". Mit "Mambo Jambo" von Perez Prado liefern sie einen mitreißenden Schluss.
Sparkassendirektor Wolfgang Kleeberger dankte für den Abend. Und viele der Zuhörer, darunter Günter Wiedemer, der Bürgermeister Bernhard Martin vertrat, und Schönbrunns Gemeindeoberhaupt Roland Schilling, werden vielleicht auch im kommenden Jahr dabei sein, wenn die Sparkasse Neckartal-Odenwald, so wie Kleeberger es versprach, zum dritten Talentforum einladen wird.

16.07.05

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