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Ökumenisches Miteinander wurde schriftlich fixiert


Pfarrer Ekkehard Leytz unterzeichnet die Ökumenische Rahmenvereinbarung für Eberbach. Hinten von links Paul Bungert, Gertraud Springer, Pfarrer Hubert Seitz, Cornelia Wick, Dr. Ingrid Ebschner, Pfarrerin Sabine König, Christa Haas. (Foto:Wörner)

(tw) Seit dem 27. Mai 2004 gibt es eine Rahmenvereinbarung für ökumenische Partnerschaften zwischen evangelischen Pfarrgemeinden in der Evangelischen Landeskirche in Baden und römisch-katholischen Pfarreien in der Erzdiözese Freiburg, unterzeichnet von Landesbischof Dr. Ulrich Fischer in Karlsruhe und von Erzbischof Dr. Robert Zollitsch in Freiburg.
In einem längeren Prozess wurden diese Rahmenvereinbarungen durch eine Beschreibung der ökumenischen Zusammenarbeit in Eberbach ergänzt und gestern Abend im Rahmen einer gemeinsamen Sitzung im katholischen Pfarrheim in der Feuergrabengassen von den Evangelischen und Katholischen Geistlichen, den Kirchengemeinderäten, Kirchenältesten und den Pfarrgemeinderäten unterzeichnet. Die Ergänzungen wurden von einigen Mitgliedern der Kirchen- und Pfarrgemeinderäte im "ökumenischen Arbeitskreis" erarbeitet, anschließend in den Gremien beraten und gestern Abend nochmals vorgestellt.
Mit gemeinsamen Gottesdiensten und Gebeten am Pfingstmontag, Weltgebetstag, beim Einschulungsgottesdienst in der Steige, Schulgottesdiensten, Gottesdiensten zu aktuellen Anlässen z.B. Gemeindefesten, Seniorengottesdiensten, Gottesdiensten im Altenheim und im Krankenhaus, dem Himmelfahrtsgottesdienst am Kirchel und beim Kreuzweg der Jugend soll die geistliche Gemeinschaft zwischen den Gemeinden vertieft und die sichtbare Einheit der Kirche gefördert werden.
In den Bereichen Kindergärten, Jugendarbeit, kirchenmusikalisches Angebot, Sozialstation, Hospizdienst, Besuchsdienstkreise in den Altenheimen, in der Krankenhausseelsorge, Umgang mit anderen Religionen, Stadtverwaltung und gegenseitigen Abkündigungen von Veranstaltungen will man sich künftig stets informieren und Absprachen treffen bzw. gemeinsam handeln. Wünschenswert wären gemeinsame Sitzungen der Pfarr- und Kirchengemeinderäte. Insgesamt wünschenswert wäre, wenn die ökumenischen Möglichkeiten bei Aktionen oder Angeboten mitbedacht und Informationen rechtzeitig weitergegeben würden.
Weiter wurden für die Eberbacher Pfarrgemeinde / Kirchengemeinde die Möglichkeit ökumenischer Trauungen, Beerdigungen über die Konfessionsgrenze hinweg und die Bestattung von totgeborenen Kindern vereinbart. Über die Möglichkeit der Trauung Geschiedener, der Bestattung Ausgetretener, eines gemeinsamen Abendmahls und weiterer ökumenischer Gottesdienste will man miteinander im Gespräch bleiben.
Wie Vertreter beider Konfessionen bekundeten, wolle man durch diese Vereinbarung das in den evangelischen und katholischen Kirchengemeinden in langen Jahren gewachsene ökumenische Miteinander festigen und die Grundlage für eine weitere fruchtbare Zusammenarbeit legen. Die Ökumenische Rahmenvereinbarung für Eberbach erlangt nun nach der Kenntnisnahme durch den evangelischen Oberkirchenrat und nach Genehmigung durch die Erzdiözese Freiburg ihre Gültigkeit.

21.07.05

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