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Pfarrer Dieter Borck geht in den Ruhestand - Ehefrau Claudia übernimmt die Stelle


Claudia und Dieter Borck vor dem Altar der Schöllenbacher Kirche. (Foto:Bergmann)

(tw) (bb) Als Pfarrer Dieter Borck vor gut sieben Jahren aus Langen in die evangelische Kirchengemeinde Schöllenbach-Bullau kam, meinte er, für die Fahrten zwischen den beiden Orten werde er sich eine Motorsäge und ein Handy zulegen. Mit dem Handy aber hat es dort seine eigene Bewandtnis: Im Bereich des Krähbergs liegt ein ausgedehntes Funkloch. Und eine Motorsäge einsetzen musste Borck zwar nicht, das eine oder andere Mal im Schnee hängen geblieben ist er gleichwohl schon. Nun, sieben Jahre später, geht der 65-Jährige nach bald vierzig Jahren Berufsleben in den Ruhestand. Der Familienname aber wird weiterhin am Schöllenbacher Pfarrhaus stehen. Borcks Ehefrau Claudia, bislang Pfarrerin im Bezirk Beerfelden-Mitte, übernimmt am 1. August nahtlos die Pfarrstelle ihres Mannes. Zugleich bleibt sie auch in Beerfelden tätig: Je eine halbe Stelle entfallen auf Schöllenbach-Bullau und auf den Bezirk, der in der Stadt am Berge fortan von ihr versorgt wird, nämlich die Stadtteile Hetzbach und Etzean.
Mit dem Dienstbeginn von Claudia Borck als Pfarrerin in Schöllenbach-Bullau wird diese Gemeinde mit Beerfelden pfarramtlich verbunden. In der neuen Pfarrerin vollzieht sich diese Verbindung sozusagen auch in Person. Und zugleich geht damit in der Oberzent noch eine weitere Neugliederung einher: Finkenbach und Raubach, die kirchlich bislang zu Beerfelden gehörten, rechnen vom 1. August an zur evangelischen Kirchengemeinde Rothenberg.
Wie gehabt wird Claudia Borck im 14-tägigen Wechsel in den Kirchen von Schöllenbach und Bullau Gottesdienste halten. Dazu kommen auch ab und zu Gottesdienste in Kailbach. Wichtig in ihrer neuen, rund 620 Mitglieder umfassenden Gemeinde sind ihr unter anderem die Gemeindekreise in den einzelnen Dörfern; dort geht es einmal pro Monat um ein biblisches Thema. Dadurch, dass sie nun sowohl für Schöllenbach-Bullau als auch für einen Teil der Beerfelder Kirchengemeinde zuständig ist, verspricht sie sich auch eine engere Kooperation. So sollen beispielsweise gemeinsame Konfirmandenrüstzeiten stattfinden, und auch das in Beerfelden schon bestens eingeführte Gospelprojekt könnte sich dann gut bis hinter den Krähberg ausweiten.
Claudia Borck, Jahrgang 1957, ist Odenwälderin. Studiert hat sie in Frankfurt und Mainz. Bevor sie vor fünf Jahren nach Beerfelden kam, war sie bereits sieben Jahre lang als Pfarrerin der Kirchengemeinde Mossau tätig.
Dieter Borck wollte eigentlich gar nicht aufhören, so viel Freude hat ihm seine Arbeit als Pfarrer bereitet. "Aber die Vorschriften dulden keine Ausnahme: mit 65 ist Schluss", sagt er. Während seiner Amtszeit in Schöllenbach-Bullau wurden unter anderem die beiden Kirchen innen und außen renoviert. "Als ich hierher kam, bin ich auf sehr nette und aufgeschlossene Menschen gestoßen", erinnert er sich und freut sich für seine Frau, dass sie die Zusammenarbeit mit dem "harmonischen und für neue Ideen offenen Kirchenvorstand" fortführen kann.
Unterdessen hat der rührige Seelsorger bereits den Konfirmandenunterricht für die derzeit vakanten Pfarrstellen in Mossau und Güttersbach übernommen; außerdem will er bei Bedarf – und den gibt es immer – gerne weiterhin Gottesdienste halten. Darüber hinaus ist Borck als Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins Beerfelden engagiert. Ein besonders ehrgeiziges Projekt, das er sich für seinen Ruhestand – wenn man die kommende Zeit denn überhaupt so nennen sollte – vorgenommen hat, ist die EDV-Erfassung der Beerfelder Kirchenbücher. Sie reichen zurück bis ins 17. Jahrhundert.
Mit einem Gottesdienst in der Schöllenbacher Kirche wurde Dieter Borck am vergangenen Sonntag verabschiedet und seine Frau als neue Pfarrerin für Schöllenbach- Bullau eingeführt.

26.07.05

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