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Anstieg deutlich geringer als in den Vorjahren

(jc) (aa) Im Juli 2005 haben hauptsächlich saisonale Einflüsse den Arbeitsmarkt in der Region Heidelberg geprägt. Der Kündigungstermin 30.Juni und die Beendigung schulischer und betrieblicher Ausbildungen führten zu einem Anstieg der Erwerbslosigkeit. Hinzu kommt, dass sich die Unternehmen mit Blick auf die bevorstehende Haupturlaubszeit mit Personaleinstellungen zurückhalten. Für den Leiter der Agentur für Arbeit Heidelberg, Wolfgang Heckmann, kam diese Entwicklung aber nicht überraschend. "Ein Anstieg der Erwerbslosigkeit ist für Juli typisch, wobei sich dieser Trend im August fortsetzen dürfte. Dann wird sich der Beginn der Sommerferien statistisch bemerkbar machen". Wie Heckmann hervorhebt, fiel die Zunahme aber deutlich geringer aus als in den vorangegangenen Jahren. "Konjunkturelle Effekte - positive wie negative - haben das Geschehen der letzten vier Wochen kaum beeinflusst. Sieht man von den jahreszeitlichen Faktoren einmal ab, ist die Situation auf dem regionalen Arbeitsmarkt gegenüber Juni im Wesentlichen unverändert geblieben." Im Laufe des Monats Juli mussten sich 2.535 Männer und Frauen neu arbeitslos melden, 590 mehr als im Juni. 2.120 Bewerber konnten die Arbeitslosigkeit beenden, darunter 850 durch Vermittlung oder Aufnahme einer selbstgesuchten Beschäftigung. Per Saldo erhöhte sich die Zahl der Arbeitslosen bis zum Monatsende um 405 auf 16.865. Die Arbeitslosenquote, gemessen an allen Erwerbspersonen, stieg von 7,7 auf 7,8 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr gibt es nunmehr 2.450 Erwerbslose mehr. Hier muss man jedoch berücksichtigen, dass im Zuge der Arbeitsmarktreformen jetzt auch ehemals erwerbsfähige Sozialhilfeempfänger als arbeitslos gezählt werden, die vor zwölf Monaten noch nicht in dieser Statistik auftauchten. Die Nachfrage nach Arbeitskräften schwächte sich etwas ab. Betriebe und Behörden suchten über die Agentur für Arbeit Heidelberg 930 neue Mitarbeiter, 120 weniger als im Juni. Am Monatsende lagen 2.155 offen Stellen vor, zehn weniger als vor vier Wochen. Meist hatten die Vermittler bereits geeignete Bewerber vorgeschlagen, die Arbeitgeber hatten lediglich noch nicht endgültig entschieden, wen sie einstellen werden. Die Zahl der Kurzarbeiter stieg sich gegenüber der letzten Auszählung um 20 auf 500 an.
Die Arbeitslosigkeit im Bereich der Geschäftsstelle Eberbach ist im Juli um 24 auf 850 gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr gab es 102 Arbeitslose mehr. Die Arbeitslosenquote, berechnet auf der Basis aller zivilen Erwerbspersonen, betrug im Juli 8,7 Prozent. Vor einem Jahr hatte sich die Quote auf 7,7 Prozent belaufen.
Im Juli meldeten sich 108 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, das waren 15 Personen oder 16 Prozent mehr als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 85 Personen ihre Arbeitslosigkeit, 5 oder 6 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Der Stellenbestand belief sich in der Geschäftsstelle Eberbach im Juli unverändert auf 27.Im Vergleich zum Vorjahr gab es 8 Stellen mehr.


28.07.05

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