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Kunstfreunde eröffnen mit Streichquartett

(hr) Die vierteilige Kammerkonzertreihe 2005/2006 der Eberbacher Kunstfreunde, die 57. seit 1948, eröffnet am Freitag, 30. September 2005, um 20 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus am Leopoldsplatz das "Mannheimer Streichquartett" mit Andreas Krecher und Shinkyung Kim (Violinen), Niklas Schwarz (Viola) und Armin Fromm (Violoncello), das 1975 in Mannheim gegründet wurde, seinen Namen aber auch auf die "Mannheimer Schule" bezieht, die für die Entwicklung der Gattung "Streichquartett" sehr wichtig war und die auch Mozart stark beeinflusste. Das Quartett residiert heute in Essen und konzertiert in der ganzen Welt, erhielt zahlreiche Preise und produzierte zahllose CD-Aufnahmen – insbesondere von der Streicherkammermusik von Max Reger, aber auch von Quartetten weniger populärer großer Komponisten wie Robert Volkmann und Max Bruch.
Das Programm umfasst Robert Schumanns erstes Streichquartett a-moll Op. 41/1 (1842). Es war 1842 innerhalb von etwa 50 Tagen mit zwei weiteren Meisterwerken in dieser Gattung geschaffen worden, und seine lebendige Wirkung auch im Konzertsaal (so Schumann über sein Quartett) erlebt auch das heutige Publikum immer wieder. Bemerkenswert bleibt auch, dass der eigentliche Klavier-Komponist Schumann "sogleich beim ersten Anlauf in der Kammermusik Meisterliches zustande brachte, ohne tasten und experimentieren zu müssen".
Es folgt Hugo Wolfs entzückende "Italienische Serenade" (1887) in der ursprünglichen Fassung für Streichquartett, ein "Mondscheingelage mit Gitarreklimpern", wie man das nächtliche Ständchen voll südländischen Charmes, dieses "italienische Liederbuch für Instrumente" schon genannt hat.
Das Finale bildet das a-moll-Quartett Franz Schuberts (Nr. 13 D 804) von 1824. Das Werk, eines seiner drei letzten, das im Selbstzitat eine Melodie aus seiner Bühnenmusik "Rosamunde" enthält, ist eines der beliebtesten Quartette überhaupt geworden. Es zeigt alle schubertschen Charakteristika wie unversieglichen melodischen Erfindungsreichtum, bestrickende harmonische Farbigkeit, überragende kompositorische Kunstfertigkeit. Nur die "schubertsche (Über)Länge" findet sich hier einmal nicht. Es ist nicht länger als seine entsprechenden haydnschen oder mozartschen Vorgänger.

Karten zum Konzert für Nichtabonnenten gibt an der Abendkasse.

29.08.05

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