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Engagierte Arbeit über acht Generationen gewürdigt


Links: Kinder der Sonderschule Schwarzacher Hof führten das Singspiel Hänsel und Gretel auf, rechts: Geschäftsführer Reinhard Adler führte die Heidelberger Oberbürgermeisterin Beate Weber (Mitte) und deren Mutter durch die Ausstellung der Johannes-Anstalten Mosbach. (Fotos: privat)

(bro) (ap) Freundlich zeigte sich der Himmel zwar nicht, dennoch blieb das Erntedank- und Herbstfest am vergangenen Sonntag auf dem Schwarzacher Hof der Johannes-Anstalten Mosbach vom Regen weitgehend verschont. Und so fand das bewährte Programm wieder verdienten Zuspruch von vielen hundert Besucherinnen und Besuchern aus nah und fern. Das Fest begann mit dem Erntedankgottesdienst im herbstlich geschmückten Luthersaal, der von Pfarrer Erich Bährle gehalten wurde. Er stellte das Thema Dankbarkeit in den Mittelpunkt seiner Predigt. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst vom Posaunenchor Aglasterhausen/Unterschwarzach unter Leitung von Frieder Wittmann. Zwei festliche Lieder, von Hans und Verena Knörzer kunstvoll gesungen und von Bernadette Karl am Klavier begleitet, bereicherten den festlichen Rahmen. Die Orgel spielte Gottfried Broschwitz. Anlässlich des 125-jährigen Bestehens der Johannes-Anstalten Mosbach gab es anschließend einen Mitarbeiterempfang im Speisesaal, zu dem auch Beate Weber, Oberbürgermeisterin der Stadt Heidelberg, gekommen war. Ein leckeres Büffet wartete auf die Gäste. Geschäftsführer Reinhard Adler würdigte den Einsatz der Mitarbeitenden über acht Generationen hinweg. Er erwähnte die harte Arbeit in den Gründerjahren, die Aufbauphase danach, die Übernahme des Schwarzacher Hofes 1936, die extremen Belastungen während des Naziregimes sowie den Wiederaufbau nach dem zweiten Weltkrieg. Er hob auch die bewegten Jahre von 1965 bis 1980 hervor, die mit einem großen Ausbau der Johannes-Anstalten und mit einem Paradigmenwechsel in der Behindertenhilfe einhergingen: von der Fürsorge zu mehr Selbstständigkeit. Heute müsse man sich neuen Herausforderungen stellen, legte Adler dar: "Wir brauchen neue Wohn- und Finanzierungskonzepte wie ambulante Wohnformen, persönliches Budget und flexiblere Beschäftigungsformen." Er wünschte den Mitarbeitenden, Bewohnern und Angehörigen viel Kraft, Zuversicht und Gottes Segen für die Herausforderungen der Zukunft. Ein buntes Bild vom "Miteinander leben" und "Voneinander lernen" in den Johannes-Anstalten vermittelte das von vielen fleißigen Helferinnen und Helfern auf die Beine gestellte Programm. Spiel, Spaß und Unterhaltung sowie "Informationen satt" über das vielfältige Angebot der Johannes-Anstalten und befreundeter Organisationen wie der Lebenshilfe stellten eine ausgewogene Mischung dar. Dank der Unterstützung von Musikvereinen der Region war auch musikalisch jede Menge geboten. Viel Beifall erhielten auch die Darbietungen in der Aula und der Turnhalle der Sonderschule: "Hänsel und Gretel" tricksten die böse Hexe aus, "Beethoven und Tanz" lautete das Motto der Tanz AG, und die Theatergruppe Haus Wachtbuckel hatte sich - meteorologisch gesehen - ein ganz aktuelles Thema ausgesucht: "Als die Sonne nicht mehr kam." Trübsal herrschte jedoch nur am Himmel - auf dem Schwarzacher Hof war davon keine Spur.

08.10.05

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