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Mit Shakespeare-Klassiker in die neue Theatersaison


Karsten Morschett spielt den zaudernden Prinzen Hamlet. (Foto:Empl)

(cr) (stve) Am morgigen Donnerstag, 13. Oktober, eröffnet die Badische Landesbühne um 19.30 Uhr mit dem wohl berühmtesten Bühnenwerk der Theatergeschichte die Spielzeit 2005/2006 in Eberbach.
Ab 19 Uhr gibt es eine Einführung zu "Hamlet" mit der stückbegleitenden Dramaturgin, zu der alle Interessierten eingeladen sind.
Regisseure, Schauspieler und Zuschauer aller Zeiten haben sich immer wieder faszinieren lassen von der Geschichte des jungen dänischen Prinzen, der zwischen Pflichtgefühl und Zweifeln, zwischen ehernem Vorsatz und lähmender Willensschwäche hin und her gerissen ist. Sicher, Hamlet hat einen besonderen Charakter: Er ist labil, höchst intelligent, doch fatalerweise ohne Kraft zu entscheiden und zu handeln. Doch die Situation, mit der sich der junge Mann konfrontiert sieht, ist gleichfalls höchst kompliziert und würde manch anderen ebenfalls überfordern: Vor zwei Monaten hat Hamlet den geliebten Vater verloren, die Mutter ist bereits wieder verheiratet (mit Claudius, dem Bruder des Verstorbenen), Hamlet erlebt gerade die erste große Liebe, bekanntlich ein existenzielles Erlebnis. Seit Neuestem quälen ihn nun auch noch Erscheinungen, die ihn an sich selbst und an der Wirklichkeit zweifeln lassen: Eines Nachts taucht nämlich der Geist seines toten Vaters auf und behauptet, von Claudius ermordet worden zu sein. Nicht genug damit: Der Geist fordert ihn auf, seinen Tod zu rächen – und die Mutter dabei zu schonen.
Der Onkel ein Mörder? Die Mutter seine Verbündete? Die Krise, in die Hamlet gerät, ist die Krise des zweifelnden, neuzeitlichen Menschen: Worauf ist Verlass, worauf gründe ich mein Urteil? Hamlet versteckt sich hinter einer Maskerade des Wahnsinns und versucht, die Verdächtigen zu entlarven, er sammelt Beweise, hat er sie, traut er ihnen doch nicht. Hamlets tiefgründige Reflexionen über Leben und Tod, über Schlaf und Traum, über Sein und Schein gehören zu den bekanntesten Theatertexten der Weltliteratur. Aber Shakespeare wäre nicht Shakespeare, gäbe es nicht weitere Ebenen und Seitenstränge in diesem Stück, durch welche das Suchen und Zweifeln des Protagonisten ergänzt und konterkariert wird. Kontrapunkte bilden jene skurril-poetischen Theatermomente, die für höchste Spannung aber auch für Komik sorgen: das Theater im Theater, Wahnsinnsszenen, Giftmorde, Narrenszenen am offenen Grab und blutige Duelle. Jede Inszenierung dieses komplexen Stoffes muss sich erneut die Frage stellen: Wer ist Hamlet? Ein Muttersöhnchen im Konflikt mit dem Stiefvater? Ein intellektueller lebensuntauglicher Zauderer? Ein blinder Gerechtigkeits- und Wahrheitsfanatiker? Oder doch nur ein überforderter junger Mann, der sich im Irrgarten der Politik, der Liebe und des Erwachsenwerdens gründlich verirrt?
Regie führt Andreas Ingenhaag, für Bühnenbild und Kostüme ist Dietmar Teßmann zuständig. In der Titelrolle ist Karsten Morschett zu sehen. Des Weiteren spielen Georg Peetz, Anke Siefken, Stefan Holm, Jule Richter, Milan Pesl, Fridolin Richter, Till Beyerbach, Nico Frankenberg und Jürg Hummel.
Karten gibt es im Vorverkauf bei der Tourist-Information und an der Abendkasse.

12.10.05

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