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Auf der Straße der Lieder war einiges los


Der Gammelsbacher Liederkranz auf der "Straße der Lieder" in der bis auf den letzten Platz gefüllte TSV Turnhalle in Gammelsbach. (Foto:privat)

(tw) (ij) Jung und alt waren am Samstag gleichermaßen begeistert: In der originell dekorierten Turnhalle des TSV entstand aus Chorgesang und Instrumentalmusik ein buntes Kaleidoskop, das allen gefiel.
Die 1.Vorsitzende des Gammelsbacher Gastgeber-Chors, Ingrid Reinschild, hatte wieder zündende Ideen für die Ausstattung der Halle. Ein gelber Omnibus und eine Zapfsäule zierten die Bühne, von den Wänden wiesen Verkehrsschilder wo es lang ging auf der "Straße der Lieder". Das Motto bot Chorleiter Ronald Autenrieth genügend Stoff für ein buntes, abwechslungsreiches Programm. Der große gemischte Chor aus Gammelsbach bekam viel Beifall, ob nun irische, französische oder deutsche Lieder auf dem Plan standen. Dabei steigerten sich die Sängerinnen und Sänger bis zur Schlusszugabe, als man das Publikum mit "Wochenend und Sonnenschein", passend zum goldenen Oktoberwetter dieser Tage, entließ. Da die Mischung der Darbietungen stimmte, musste niemand, auch nicht jüngere Zuhörer, über Langeweile klagen. Drei Gastchöre waren allesamt bestens disponiert. So entsprach der Sensbacher Männerchor ohne Einschränkung dem Anspruch "klein aber fein" und boten Sangeskultur der besten Sorte. Die Herren aus dem badischen Oberdielbach taten es ihnen gleich und ernteten reichlich Applaus.
In einem musikalischen Preisrätsel spielte Ronald Autenrieth am Klavier Lieder, die auf Städte wie Moskau, Wien oder Rom verwiesen, die der Gammelsbacher Liederkranz allesamt schon bereist hat. Wer alles richtig erraten hatte, konnte Weinpräsente aus diversen Ländern gewinnen. Mit einem Klaviermedley unter dem Titel "Irish Magic" lud Autenrieth zum Träumen von der Grünen Insel ein. Das Orchester "N.E.S.", ein Ensemble der Musikschule Odenwald unter Leitung von Mr. David Forstmann, präsentierte moderne, ansprechend gestaltete Folklore, darunter Songs und Lieder von Irland bis Italien. Knapp 20 jugendliche Instrumentalisten und eine Sängerin schafften es im Handumdrehen, das Publikum zu verzaubern. Auch eine Gesangseinlage des gemischten Chores aus Finkenbach ließ aufhorchen, war doch trotz eines erst kürzlich stattgefundenen Dirigentenwechsels alles bestens ausgearbeitet und sauber dargeboten.
Ein Highlight des Abends war schließlich der Auftritt des Trios "tempora obscura". Benedikt Wencek (mittelalterliche Sackpfeife), Tobias Echtenacher (E-Gitarre) und Marian Lunkwitz (Trommel) verwandelten den Saal in einen akustischen Hexenkessel. Die Groupies der jungen Männer im Studentenalter trugen schwarze Gothic-Kleidung - für die anwesenden Choristen ein eher ungewohntes Bild. Doch die Skepsis war schnell verflogen und auch die älteren Semester jubelten der Gruppe begeistert zu. Darauf revanchierten sich die anwesenden Jugendlichen und riefen auch bei Chordarbietungen fleißig "Zugabe!". Vielleicht waren es solche Begegnungen über alle Altersschranken und Genres hinweg, welche die gute Stimmung über drei Stunden hinweg erhielten und vom Publikum mit Aufmerksamkeit bis zur letzten Minute belohnt wurden.

01.11.05

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