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Frieden und Freiheit durch weltweite Demokratie


Unter dem Motto "Der Toten gedenken – die Lebenden mahnen" wurde heute der Opfer von Kriegen, Gewaltherrschaft und Terrorismus gedacht. (Foto:Böhm)

(ub) Auf dem Ehrenfriedhof Eberbach gedachten am heutigen Volkstrauertag viele Eberbacher der Verstorbenen.
VdK-Vorsitzender Joachim Bösenecker organisierte gemeinsam mit der Reservistenkameradschaft Eberbach, dem Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge (VdK) und dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) die Gedenkfeier, die musikalisch vom MGV Liederkranz Eberbach und der Katholischen Pfarrkapelle umrahmt wurde.
Im Kreise von Bürgermeister Bernhard Martin, Stadträten, General a.D. Günter Schmelzer und RK-Vorsitzendem Klaus Kappes begrüßte Bösenecker die zahlreichen Besucher und trug zu Ehren des im 2. Weltkrieg verstorbenen Obergefreiten Bernhard Koss dessen Gedicht "Am Freundesgrab" vor.
Landtagsabgeordnete Elke Brunnemer (CDU) erinnerte in ihrer Ansprache an die Bedeutung des Volkstrauertages. Seit dem Ende des 2. Weltkrieges vor über 60 Jahren sei der Volkstrauertag ein Tag, an dem man um die Opfer von Krieg und Gewalt, von Verfolgung und Vertreibung trauert, so Brunnemer. Anhand von Beispielen erläuterte Brunnemer, wie wichtig die Ablehnung jeglicher Gewalt im eigenen Leben und im Rahmen des Friedensdienstes sei. Über die Friedensarbeit sei es gelungen, Freundschaft mit dem einst verfeindeten Nachbarstaat Frankreich zu schließen und Städtepartnerschaften einzugehen, über die sich Menschen mit fremden Kulturen und Religionen befassen und letztlich auch die Rechte anderer Völker anzuerkennen lernen. Auch "die Europäische Einigung", so Brunnemer, "ist Friedensicherung für uns und für kommende Generationen.". Mit "Dankbarkeit und Stolz" erinnerte die Politikerin "an die friedliche Revolution der ostdeutschen Bürgerinnen und Bürger, die die deutsche Einheit möglich gemacht und zur Öffnung des eisernen Vorhangs beigetragen haben". Der Blick in andere Teile der Welt zeige allerdings, wie klein die Schritte vom Frieden zum Krieg und von ziviler Gesellschaft zu Gewaltherrschaft und Barbarei sind, so Brunnemer weiter. Wichtig sei es, etwas für den Frieden zu tun und sich tagtäglich zu fragen, welchen Beitrag man selbst dazu leisten kann.
Einen Appell richtete Brunnemer an alle überzeugten Demokraten, sich im Alltag für mehr Demokratie und Freiheit und für die unveräußerlichen Grundwerte dieser Staatsform, die Grund- und Menschenrechte, einzusetzen.
Nach der Totenehrung spielte die Katholische Pfarrkapelle das Lied "Ich hatt` einen Kameraden". Mit den Kranzniederlegungen der Stadt Eberbach, der Reservistenkameradschaft Eberbach, des VdK und des DRK klang die Gedenkfeier zum Volkstrauertag unter dem Glockengeläut der Stadtkirchen auf dem Ehrenfriedhof Eberbach aus.

13.11.05

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