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Vier auf einen Nenner gebracht


Axel Pape, Elke Diepenbeck und Martin Simon (v.l.) jammten mit Bernhard Sperrfechter (r.u.). (Fotos:Richter)

(hr) (ra) "Die Nebelschwaden der letzten Tage kündigen es schon an: Die Jazzkellerzeit beginnt wieder. Ich freu´ mich auf den 15. November und die nächste Staffel von Mardi Jam", schrieb ein Fan ins Gästebuch von Bernhard Sperrfechters Homepage. So ging es wohl vielen, denn der Badhauskeller war am gestrigen Dienstag ausgebucht.
Mit dem Engagement der Sängerin Elke Diepenbeck gelang dem Gastgeber ein Auftaktabend, der Appetit auf mehr machte. Die ausgewiesene Meisterin des Vokalfachs kennen viele zumindest vom Hören: "Auf diese Steine können sie bauen..." und etlichen weiteren Ohrwurm-Werbespots hat sie ihre Stimme verliehen. Im Gegensatz zu anderen abgebrühten Studioprofis, die ihre Professionalität unterkühlt zelebrieren, verstand sie es prächtig auf das Publikum einzugehen, so dass der berühmte "Funke" schnell und nachhaltig übersprang, obwohl fast ausschließlich Balladen gespielt wurden. O-Ton Sperrfechter: "Wir haben´s halt gern mal langsam".
Es erstaunt immer wieder, wie eine Handvoll Individuen nach nur kurzer Anspielzeit auf einen Nenner gelangen. Der Mannheimer Bassist Martin Simon steuerte auch in kurzen Soli höchst melodische Linien bei, Schlagzeuger Axel Pape eröffnete stetig neue Mikrokosmen, oft mit ebenso einfachen wie raffinierten Effekten. So geriet Thelonious Monks "Around Midnight" mit quietschenden Stäben auf dem Becken oder der Trommel zum veritablen Gruselspecial. Alle schienen auf Balladen wirklich Lust zu haben an diesem atmosphärisch dichten Abend. Ob Elke Diepenbeck Weihnachtsklassiker zum besten gab, von der Bühnenerotik Michelle Pfeiffers erzählte oder im Zugabenblock Hausherr Charlie für ein Duett ("Et maintenant") herhalten musste, das Publikum ließ sich verzaubern. Die blaue Blume der Romantik gedeiht eben auch in Paris oder Manhatten. Als Sperrfechter dann die Gäste der kommenden Veranstaltungen ankündigte, hagelte es "Oh!" und "Ah!": Hochdekorierte TV-Altstars wie Jochen Brauer, HR-Bigbandleader Jörg Achim Keller, Shootingstars wie das Public Sound Office, Trompeter Thomas Siffling – es weihnachtet eben. Künstler wie die genannten hätten kaum zugesagt, wäre die Mardi Jam nicht längst Kult. Elke Diepenbeck brachte es auf den Punkt: "Gerade für Musiker aus der Großstadt ist es etwas besonderes, Jazz in einem überschaubaren Rahmen vor einem interessierten Publikum, das zuhört und sitzen bleibt, zu präsentieren".
Am 13. Dezember steht die Weihnachts-Jam mit Jochen Brauer auf dem Plan.

16.11.05

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