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Herzinfarkt? Niemals zögern – Notruf wählen!

(ub) (mjb) Ein Herzinfarkt ist lebensbedrohlich. Höchste Eile ist geboten, um dem Patienten das Leben zu retten und ihn vor ernsthaften Folgen zu bewahren. Der Kardiologe Dr. Johannes Berentelg referierte im Rahmen der bundesweiten Herzwoche.
Fast 120 Zuhörer – drei Mal so viel wie angemeldet – konnte Thomas Fein, Leiter des AOK-Kundencenters Eberbach, im Evangelischen Gemeindehaus begrüßen. Ihr Interesse galt dem Vortrag von Dr. Johannes Berentelg, Kardiologe und Chefarzt der Inneren Medizin im Kreiskrankenhaus Eberbach.
Mit Röntgenfilmen aus dem Herzkathederlabor veranschaulichte Berentelg das Geschehen in den Koronararterien, den Herzkranz-gefäßen. Kommt es durch Ablagerungen zu einer Verengung, wird der Herzmuskel nur noch eingeschränkt mit Sauerstoff versorgt. Es kommt zur Angina Pectoris, meist durch schmerzhafte Enge im Brustkorb und Atemnot bemerkbar. Der Herzinfarkt ist der vollständige Verschluss einer oder mehrerer Gefäße, wodurch die betroffenen Areale des Herzmuskels nicht mehr versorgt werden und absterben. Meist ist ein Infarkt durch stechende Schmerzen in der Brust gekennzeichnet. Sie können auch in die Arme, den Kiefer oder den Bauchraum ausstrahlen. Vorbeugen könne man am bes-ten durch Ausschaltung von Risikofaktoren wie Rauchen, Bluthochdruck, Übergewicht, Stress, schlecht eingestellte Blutzuckerwerte. Dauern die Schmerzen länger als fünf Minuten an, zeigen sich Engegefühl, Angst, Bruststechen, Übelkeit, Blässe oder kalter Schweiß, sollten Betroffene und ihre Angehörigen nicht zögern und sofort den Notruf wählen. "Jede Minute zählt", für einen Besuch beim Hausarzt oder eine Selbstbeobachtung sei keine Zeit, so Berentelg. Warten auf eine Besserung der Beschwerden, den nächsten Morgen oder den Montag nach dem Wochenende könne tödlich sein. Jederzeit könne sich das gefürchtete Kammerflimmern, der so genannte Herzstillstand eintreten. In diesem Fall sei nur sofortige Hilfe mittels eines Defibrillators, wie sie teilweise schon in öffentlich zugänglichen Bereichen anzutreffen seien, oder hilfsweise Herzdruckmassage lebensrettend. Niemand werde ein Vorwurf wegen einer eventuellen Fehlalarmierung gemacht, falls sich die Beschwerden nicht als Infarkt herausstellen sollten.
Berentelg empfahl, sich die beiden Notrufnummern 112 (Rettungsleitstelle) und in Eberbach 19222 (DRK) - vom Handy aus immer 112 – einzuprägen und zur Sicherheit neben dem Telefon bereitzulegen.

20.11.05

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