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Volksbank mal anders


(Foto:privat)

(hr) (dg) In der vierten Runde "Jazz Me – am Neckar und im Odenwald" gab es "mal etwas ganz anderes" für die Ohren: "Sax Mal Anders". Das Saxophonquartett, das sich auf Grund der Erfolge beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" zu einem der besten Deutschlands zählen kann, bot mehr als einzig und allein Jazz, und das in der Schalterhalle der Volksbank Neckartal, dem Hauptsponsor der Jazz-Tage 2005, in Neckargemünd. Eine Schalterhalle ist vielleicht ein etwas ungewöhnlicher Ort für ein Konzert, jedoch erfüllte sie voll und ganz ihren Zweck und bot 70 begeisterten Zuhörern Platz, frei nach dem Motto: "Volksbank mal anders".
Zum Aufwärmen des Publikums bei winterlichem Wetter gab es vorerst etwas aus den südlichen Ländern der Welt zu hören: "Ulla in Africa" von Heiner Wiberny stimmte auf die jazzigen Klänge des Abends ein. Warm geworden, gab es eine Ballade zum Abkühlen: "Forecast" von dem "29th Street Saxophone Quartett".
Auch Stücke von der "Kölner Saxophon Mafia", mit der die vier schon auf der Bühne standen, hatten Benedikt Gareis (Baritonsaxophon), Nicolai Pfisterer (Tenorsaxophon), Manuel Dahner (Altsaxophon) und Sebastian Winkler (Sopran- und Altsaxophon) im Programm. Da die "Kölner Saxophon Mafia" allerdings ein Quintett ist und die Noten nur schwierig für vier Saxophone umzuschreiben sind, gab es Unterstützung von Tenorsaxophonistin Christiane Rochlitz. Für rhythmische Begleitung war auch gesorgt: Profimusiker Wolfgang Disch am Schlagzeug.
Grund für ein Lächeln auf den Gesichtern der Zuschauer war nicht nur die witzige und charmante Moderation von Altsaxophonist Manuel Dahner, sondern auch das nicht ganz ernstzunehmende Stück "Hip Hop Hammer" von der "Kölner Saxophon Mafia", welches die Hip Hop Musik, die in den 70er Jahren in den afroamerikanischen Ghettos entstand, parodiert. "Es ist fast eines unserer Lieblingsstücke, da es ja nur aus ein paar Takten besteht", bemerkte Manuel Dahner belustigt.
Richtig schnell zur Sache ging es anschließend bei "Yuppieville Rodeo" von den "Itchy Fingers" (übersetzt: Juckende Finger). Ein atemberaubender Brake sorgte bei "Night In Tunisia" von Dizzy Gillespie für begeisterte und gleichzeitig ungläubige Blicke aus dem Publikum.
Zu großem Erstaunen führte bei den Zuhörer dann, dass die Saxophonisten alle Instrumente bis auf das Sopransaxophon beiseite legten. Es folgte ein selbst komponiertes Bodypercussion Stück mit dem Titel "Das Dromedar mit den zwei Höckern", begleitet von orientalischen Melodien am Saxophon. Die Rhythmik wurde durch Stampfen, Klatschen und Geräuschen aus Mund, Stimme und Luft erzeugt.
Jazzliebhaber kamen an diesem Abend auf jeden Fall auf ihre Kosten. Und so wurden alle nach etlichen Zugaben mit dem Stück "Night Train" von Jimmy Forrest in die Nacht entlassen.
Wer diesen Jazz-Event verpasst hat: Am 26. November widmen sich die "Hot Four" dem Jazz der 20er Jahre in der Kfz.-Werkstatt Rüttger in Eberbach.

21.11.05

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