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Hot Four sorgen für Besucherrekord in Kfz.-Werkstatt Rüttger


(Foto:Wörner)

(tw) (ra) Heiß ging es her beim Finale der diesjährigen Eberbacher Jazztage am vergangenen Samstag. Das Publikum strömte und das Quartett "Hot Four" machte seinem Namen alle Ehre. Oldtime-Jazz und Slapstick harmonierten prächtig mit der Kulisse aus Hebebühnen, Traumautos und buntem Scheinwerferlicht.
Mangels ausreichender Finanzmittel seitens des Kulturamts wurden 2005 die einzelnen Konzerte von regionalen Unternehmen wieder "gekauft", wie Kulturamtsleiter Tobias Soldner erläuterte, und auch die Volksbank Neckartal hielt dem Veranstalter die Treue. Zum Finale stellte Hermann Rüttger seine Werkstatt zur Verfügung. Von der Pleutersbacher Straße aus kaum einsehbar, hat sich dort ein Porsche-Zentrum entwickelt, in dem Sammler ihre Kultautos bestens betreut wissen. So waren unter den Gästen Automobilkoryphäen wie Dr. Offermann, internationaler Vertriebsleiter von Porsche, oder Klaus Bischof, Leiter des Stuttgarter Porschemuseums.
Die Oldie-Band "Hot Four" hat sich ganz dem Jazz der Zwanziger Jahre verschrieben. Professionell und mit viel Humor lässt sie die Welt der Showbands auf den Riverboats, die seinerzeit den Mississippi befuhren, wieder aufleben. Lokalmatador Bernhard Sperrfechter glänzte als Banjospieler, Kunstpfeifer und Jodeltalent, wobei weithin unbekannt ist, dass das Jodeln im Bluesgesang Tradition hat. Jens Hunstein tauschte sein gewaltiges Sousaphon hin und wieder gegen ein kleines Saxophon, immer dann, wenn Horst Aussenhof seine Klarinette beiseite legte und als Bassist einsprang. Joachim Lösch blies das Kornett mit gediegener Brillanz, so dass eine elektronische Verstärkung nicht erforderlich war. Dabei nahmen die Vier die Sache mit den "Showbands" recht ernst: Keine Nummer wurde ohne Schaueinlagen aller Art präsentiert, wobei rhythmisches Aufspringen von den Sitzen, Singen im Grammophonsound mittels blecherner Schalltrichter, Herumspielen am Instrument des Nachbarn oder heftiges Grimassieren noch die harmloseren Übungen waren. Louis Armstrong, Duke Ellington, Spencer Williams oder Lew Pollack lieferten die Musik, New Orleans, der Creole Jazz und überhaupt das Flair des Pionierjazz lagen atmosphärische greifbar in der Luft. Die Sets gipfelten in eine Zugabeserie. Bei der Bourbon Street Parade hielt es die Musiker nicht mehr auf den Sitzen. Wie entfesselt aufspielend marschierten sie durch die Halle, erklommen die Empore und bliesen über die Köpfe des begeisterten Publikums hinweg. Originalität kommt an! So konnte man sich über Soldners Versprechen freuen, dass es auch ein JazzMe 2006 geben wird.
Drei Damen, die sich um die Organisation der Reihe verdient gemacht hatten, wurde gedankt: Karin Uhrig, Ulla Perbandt-Walter und Praktikantin Janina Pohl. Außerdem gab es Bilder von Gabriela Rupp-Bär zu sehen, die aus Pleutersbach stammt und in Konstanz lebt.

27.11.05

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