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Eltern nutzten die Gelegenheit zum Gespräch und Austausch


(Fotos: privat)

(bro) (ab) "Es wird nicht dunkel bleiben für die, die im Dunkel und Angst leben". Mit diesen Worten zum Beginn trafen sich am vergangenen Sonntag Eltern und Familien, die ihr Kind verloren haben, zum ersten Mal in Eberbach zu einer Gedenkfeier.
Schmerz, Angst, Ohnmacht, Leere, Fassungslosigkeit, Trauer und Angst, als die vielen Empfindungen in und nach dieser schweren Erfahrung, wurden zu Beginn durch schwere Steine symbolisiert, die zu den Grablichtern gelegt wurden. Doch war es der Wunsch der betroffenen MitarbeiterInnen schon in der Vorbereitung, von da aus weiterzugehen zur Hoffnung und Lebensmut, die danach auch gewachsen sind. Dies wurde möglich durch formulierte Klagen wie: "Manchmal kommt es mir vor, dass Menschen uns aus dem Weg gehen und auch du Gott und deine Engel schweigen, als wärest du abwesend und ließest mich allein." Bonhoeffers Lied "Von guten Mächten wunderbar geborgen...." und der Schrifttext "Alles hat seine Zeit ..." und "Die ganze Schöpfung liegt in Geburtswehen und seufzt..." verbanden das persönliche Klagen mit dem größeren Zusammenhang und stellten den Ausblick auf neuen Lebensmut und Hoffnung in die Mitte. Verdeutlicht wurde dies in der Raummitte dadurch, dass die Tücher als Weg heller und bunter wurden, Osterkerze und eine blühende Blume den Weg fortsetzen. In einer Dialogansprache wurde die Spannung zwischen billiger Vertröstung, die auf empfindliche, erletzte Seelen trifft und tatsächlicher, wirkungsvoller Hoffung benannt, die Ohnmacht zulässt und doch vorsichtig die größere Hoffnung eines Gottes anbietet, der das Leid nicht scheut, die Klage aushält, Schmerz mitträgt und weiterhilft. Hier hatte das "Kindermutmachlied" "Wenn einer sagt ich mag, ich brauch dich, du... und Gott sagt zu dir, das schaffen wir vereint." seinen Platz, das auch die anwesenden Geschwisterkinder begeistert mitsangen. Aus den ausgelegten Hoffnungs-Texten konnte sich jeder einen persönlich auswählen und als Trost in der Gruppe vortragen, was auch die Kinder nutzten.
Das Segenswort, dass all die Klagen, Trauern, Schmerz, die Einsamkeit und die Ängste aufgefangen und mit Lebensmut beantwortet werden, durften die TeilnehmerInnen samt einer Kerze, mit Engel versehen, mitnehmen, um sie abends um 19 Uhr ins Fenster zu stellen, wie es weltweit am Gedenktag verstorbener Kinder am 2. Sonntag im Dezember Brauch ist, um ein Hoffnungslicht nach innen und nach außen ins Dunkel zu setzen.
Beim anschließenden Kaffee und Kuchen griffen die Kinder kräftig zu, und die Eltern nutzten die Gelegenheit zum Gespräch und Austausch.
So wird nach diesem Anfang und wohltuender Erfahrung für die Anwesenden sicher auch im nächsten Jahr am 2. Sonntag im Advent diese Gedenkfeier wieder angeboten werden.

12.12.05

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