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10.000 Festmeter Sturmholz nach Juni-Gewitter


Am Itterberghang erläuterte Siegfried Riedl den Teilnehmern des gestrigen Waldbeganges die Vorgehensweise der Stadtförsterei bei der Aufarbeitung des Sturmholzes. Links die zerstörte Schutzhütte an der "Hiobskehre". (Fotos:Richter)

(hr) Über die Schäden nach dem lokalen Unwetter in Eberbach am 9. Juni informierte die Forstverwaltung dieser Tage den Gemeinderat. Siegfried Riedl, Leiter der Stadtförsterei berichtete in der Gemeinderatssitzung am vergangenen Donnerstag, dass man insgesamt mit einem Sturmholzanfall von mehr als 10.000 Festmetern rechne. Der Orkan "Kyrill" hatte im Januar bereits knapp 4.000 Festmeter im Stadtwald geworfen, die inzwischen aufgearbeitet sind.

Schwerpunkte der aktuellen Schäden seien der Hang zwischen Neckarwimmersbach und Rockenau (rund 5.000 Festmeter), das Gammelsbachtal oberhalb der Firmen Gelita und R.P. Scherer (etwa 4.500 Festmeter) sowie der Bocksberg im Bereich der Concordia-Hütte und der Itterberg oberhalb von Eberbach-Nord, so Riedl. Rund drei Viertel der liegenden Holzmasse seien Fichten, die aufgrund der Borkenkäfergefahr dringendst aufgearbeitet werden müssten. Da der Holzmarkt für Fichten derzeit gesättigt sei, sei eine schnelle Vermarktung des Holzes problematisch. Riedl prüft noch, ob er einen Teil des Holzes in ein Nasslager legen kann, um es zu konservieren und später zu vermarkten.

Derweil ist die Aufarbeitung der Sturmhölzer bereits in vollem Gang: Im Gammelsbachtal arbeitet eine große Holzerntemaschine in Verbindung mit einem Seilkran, der die Stämme aus dem steilen Hang an die Wege befördert. Mit besonders schwierigen Verhältnissen habe man es an der Rockenauer Straße zu tun. Aufgrund des steilen Geländes bestehe dort besondere Gefahr durch abrollende Wurzelstöcke und Steine, erläuterte Riedl. Voraussichtlich morgen soll dort ein Spezialunternehmen mit einem Seilkran die Aufarbeitung aufnehmen. Hierfür sei es unvermeidlich, dass die Rockenauer Straße (K 4112) und der dort parallel verlaufende Fußweg mit einer Ampelanlage zeitweise voll gesperrt werden, teilte die Stadtförsterei mit. Auch der Bereich des Sichelsbrunnens werde zeitweise komplett gesperrt, so dass dann eine Wasserentnahme am Brunnen nicht möglich sein werde. Darüber hinaus soll ab Mitte der 27. Kalenderwoche der gesamte Waldbereich zwischen Rockenau und Wimmersbach bis einschließlich des Marienhöhehauptweges für Waldbesucher gesperrt werden. Je nach Witterungsbedingungen sollen die Arbeiten zwischen vier und sechs Wochen andauern. Die Ampelsperrungen der Straße sollten sich aber auf zwei Wochen beschränken lassen, stellte Riedl in Aussicht.

Im Rahmen des gestrigen Waldbegangs machten sich Gemeinderäte, beratende Mitglieder und Verwaltungsmitarbeiter vorort im Gammelsbachtal und am Itterberg ein Bild der Sturmfolgen. Zu denen gehört auch die zerstörte Schutzhütte an der "Hiobskehre", die aber wieder errichtet werden soll. Am Itterberg bereitete Riedl die Kommunalpolitiker schon einmal darauf vor, dass möglicherweise nicht alles Holz - dort sind es fast nur Buchen - aus dem steilen Hang geholt werden kann. Vor allem die Sicherheit der Waldarbeiter und der Wohnbebauung am Unterhang könnten es erfordern, einige der starken Stämme liegen und verrotten zu lassen.

03.07.07

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