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„Kinder suchen Frieden“


O.l. die Sternsinger der Gemeinde St.Josef vor der katholischen Kirche, o.r. lachende Gesichter bei den Sternsingerinnen und Sternsingern, u.l. der Einzug der Sternsinger in die Kirche St.Josef, u.r. die „Heiligen Drei Könige“ kurz vor ihrer Aussendung in St.Johannes Nepomuk(Fotos: Mauritius Schell/Privat)

(mts) „Kinder suchen Frieden“ – so lautet das Motto der diesjährigen Sternsingeraktion. Ein erschreckend aktuelles Thema, wenn man an den Krieg im Gazastreifen denkt. Aber auch in vielen anderen Teilen der Welt herrscht Not, Ausbeutung und Leid. Zumeist trifft es die Schwächsten in der Gesellschaft: Frauen und Kinder. Dies gilt auch für die Partnergemeinde der Eberbacher Katholischen Kirchengemeinden, die Pfarrei La Concordia (Ekuador), die nordwestlich der Hauptstadt Quito am Rande des Urwalds an der Grenze zu Kolumbien liegt und immer wieder von gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Guerillakämpfern und dem Militär betroffen ist. Das dortige Schulzentrum wird seit vielen Jahren von den Eberbacher Sternsingern über das Kindermissionswerk in Aachen, das für die Sternsingeraktion verantwortlich ist, tatkräftig unterstützt.

Die Sternsinger aus St. Josef wollen diese Not nicht tatenlos hinnehmen und in ihrer Solidarität für die dortigen Kinder und Jugendlichen nicht nachlassen. Am vergangenen Sonntag wurden 50 Kinder und Jugendliche in einem feierlichen Aussendungsgottesdienst von Pfarrer Stößer gesegnet.
Für ihr neunjähriges Engagement als Sternsinger erhielten eine Auszeichnung:
Angelina Stumpf, Tino und Fabio Broghammer, Pierre Moreira.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen machten sich zwölf Gruppen auf den Weg. Dabei brachten sie nach alter Tradition die Botschaft von der Menschwerdung Gottes in die Häuser, zu den Familien, Alleinstehenden, alten und kranken Menschen. Sie zogen dabei von Haus zu Haus und schrieben „20*C+M+B+09“ an unzählige Türen. Der Segensspruch stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „Christus segne dieses Haus“.
Auch im Krankenhaus besuchten Sternsingerinnen und Sternsinger alle Stationen.
Die Könige klingelten an jeder Haustür und kamen dabei in Kontakt mit allen „Menschen guten Willens“, die ihnen öffneten, auch mit denjenigen, die der Kirche fern stehen. Letztere machen dabei die Erfahrung, dass der Segenswunsch der Christen nicht nur den sogenannten „Frommen“, sondern allen zugesprochen wird.
Gegen 19.30 Uhr kamen die letzten Gruppen erschöpft aber glücklich zurück in die Unterkirche von St. Josef, wo sie sich bei Tee und Kuchen stärkten, über das Erlebte erzählten, in den Gruppenräumen zusammen spielten.
Die Aktion der Josefer Sternsinger ist damit aber noch nicht zu Ende und erstreckt sich bis zum kommenden Freitag, wo einzelne Firmen besucht werden.

35 Mädchen und Jungen aus der katholischen Pfarrgemeinde St. Johannes Nepomuk waren am Nachmittag des Dreikönigstags als Sternsinger unterwegs. Gesegnet für ihren Dienst wurden sie im feierlichen Aussendungsgottesdienst. Tapfer trotzten sie den eiskalten Temperaturen und rutschigen Wegen. Überall waren sie herzlich willkommen. Besondere Freude bereitet der Besuch der Sternsinger immer in den Altersheimen unserer Stadt. Auch im Gottesdienst der evangelischen Gemeinde zum Fest der Erscheinung des Herrn brachten die Sternsinger den Segen Gottes und den Gruß der katholischen Gemeinden zum Neuen Jahr. Ganz wichtig zum Aufwärmen und zum Auftanken war die „Basisstation“ im Katholischen Pfarrheim, wo heißer Kakao und frische Waffeln den Schwung zum Weitermachen gaben.

07.01.09

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