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Bahn sorgt für Verspätung - Verlust der Förderung droht


(Foto: Hubert Richter)

(hr) Weil es mit der dringenden Sanierung und Erweiterung der Bahnüberführung Neckarhälde nicht weitergeht, droht jetzt der Verlust der 70-prozentigen Förderung vom Staat.

Im Mai 2008 hatte der Eberbacher Gemeinderat einem Planungskonzept für den Ausbau zugestimmt (wir berichteten). Daraufhin sollte eine so genannte "Eisenbahnkreuzungsvereinbarung" mit der DB Netz AG, der für das Schienennetz zuständigen Bahntochter, abgeschlossen werden. Dazu kam es aber bislang nicht. Die Vereinbarung wäre Voraussetzung für die weitere Planung und für den Förderantrag. Der hätte eigentlich noch im Jahr 2008 beim Regierungspräsidium Karlsruhe eingereicht werden müssen, um die Förderung nicht verfallen zu lassen.

Die Schuld für die Verzögerungen gibt Bürgermeister Bernhard Martin der DB Netz AG. Das Stadtoberhaupt wandte sich in der letzten Woche mit einem Schreiben an Bahnchef Hartmut Mehdorn höchstpersönlich. Martin schreibt, dass im Juni 2008 das letzte Abstimmungsgespräch mit der DB Netz AG stattgefunden habe und dass sich "die Zuarbeitung bis zum heutigen Tage nur sehr schwerfällig" gestaltet habe. Das liege vor allem an häufig wechselndem Personal und damit sich ständig ändernden Ansprechpartnern bei der Bahn.
Zwar habe die Stadt mit dem Regierungspräsidium telefonisch vereinbart, dass der Förderantrag nicht zwingend bis Ende 2008 eingereicht werden müsste, wenn "das Projekt mit allen Kräften" vorangetrieben werde, so Martin. Offenbar ist jedoch ein Sachbearbeiter beim Regierungspräsidium vor einigen Wochen verstorben und dadurch wichtiges Wissen um die Absprachen mit Eberbach verlorengegangen. Jedenfalls drohe das Projekt nun aus der Förderung zu fallen, wenn es "weiterhin im bisherigen Tempo bearbeitet wird", heißt es in Martins Brief weiter. Damit das nicht passiert, bat der Bürgermeister nun den Bahnchef um direkte Unterstützung.

Die nördliche Zufahrt zum Wohngebiet Neckarhälde ist eine der letzten noch nicht sanierten Überführungen auf der gesamten Bahnstrecke im Neckartal. Bernhard Martin hält die finanzielle Förderung des städtischen Kostenanteils in Höhe von geschätzten 1,6 Millionen Euro für unerlässlich, um die Sanierung überhaupt realisieren zu können.

13.02.09

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