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Frauen beten und singen für die Frauen in Papua-Neuguinea


Links: Der Projektchor unter der Leitung von Erika Hils (r.). Rechts: Für ihr großes Engagement bei den Weltgebetstagen wurde Susanne Lederer (r.) geehrt, im Bild mit Helene Weber (l.) und Gertraude Lenz. (Fotos: privat)

(bro) (bnc) "Viele sind wir, doch eins in Christus" – unter diesem Motto aus dem Römerbrief des Apostels Paulus wollten zahlreiche Frauen am Freitagabend in der katholischen Pfarrkirche St. Johannes Nepomuk bei der Feier des diesjährigen Weltgebetstags gemeinsam mit Millionen Menschen in aller Welt die Sorgen und Anliegen der Frauen von Papua-Neuguinea im Gebet vor Gott bringen.

Einige Dias entführten sie dabei zunächst in den Inselstaat im Pazifik mit seinen weißen Sandstränden, mit seinem Regenwald, den großen Flüssen und zerklüfteten Gebirgen. Sie erfuhren von den Lebensbedingungen der Bevölkerung, die in Großfamilien auf dem Land zumeist von einfacher Selbstversorgung lebt, und von der patriarchalen Stammeskultur, bei der Frauen nicht selten Opfer physischer Gewalt sind.

Eine gnadenlose Ausbeutung der Naturschätze des Landes durch ausländische Firmen führt die Bewohner des Inselstaates in immer größere Armut. Zwei Frauen des Eberbacher Vorbereitungsteams schlüpften in die Rolle zweier ihrer Geschlechtsgenossinnen aus Papua-Neuguinea und erzählten davon, wie es die Frauen waren, die in dem von rund 800 Clans mit ebenso vielen Sprachen bewohnten Land, "begleitet von vielen Gebeten" im Bürgerkrieg Frieden stifteten und bei Stammesfehden Versöhnung herbeiführten.

"Wir sind Schwestern und Brüder, Gotts Liebe vereint…", schallte es durch die Kirche, angeleitet und begleitet vom Projektchor und einer kleinen Instrumentalgruppe unter der Leitung von Erika Hils. In die Nationalfarben Papua-Neuguineas gekleidet – schwarz, rot, gelb, weiß – , beteten Frauen des Vorbereitungsteams auf den mit Muscheln, Orchideen und einer "Feuerstelle" dekorierten Altarstufen mit den Worten ihrer Glaubensschwestern in der Südsee um die Kraft, "Schöpfung gut zu bewahren" und um die "Einheit in Christus" in einer zerrissenen Welt.

Diese Einheit, auch unter den Konfessionen, sollte im Anschluss an den Gottesdienst noch gebührend zelebriert werden. Im bis auf den letzten Platz besetzten Saal des Pfarrheims informierten Stellwände mit Presseberichten und Fotos über 50 Jahre Weltgebetstag in Eberbach, davon 40 Jahre in ökumenischer Gemeinschaft. Zusammen mit Pfarrer Matthias Stößer von der katholischen und Pfarrerin Sabine König von der evangelischen Kirchengemeinde lauschte man den Ausführungen von Erika Hils zu den diversen Jubiläen.

Dankbar blicke man zurück auf den Brückenschlag, den die Pionierinnen der Ökumene vor 40 Jahren getan hätten, so die Mitarbeiterin im Vorbereitungsteam. Insbesondere jüngere Christen könnten sich heute gar nicht mehr vorstellen, wie groß die Gräben zwischen den Konfessionen auch in Eberbach damals waren. "Frauen waren über alle Vorurteile, Missverständnisse und Feindseligkeiten hinweg die ersten Wegbereiterinnen der Ökumene in Eberbach, und das vor allem in der Begegnung und den gemeinsamen Vorbereitungen zu den Weltgebetstagen."

Helene Weber und Gertraude Lenz vom Leitungsteam der katholischen Frauengemeinschaft ehrten in ihrer evangelischen Mitstreiterin Susanne Lederer schließlich eine jener "Frauen der ersten Stunde". Mit ihrem Engagement bei der Gestaltung der Gebetstage bis heute habe sie eine "großartige Leistung für die Gemeinschaft" erbracht, so Weber.

Im gemeinsamen Singen von "Hits" aus den Weltgebetstags-Gottesdiensten ab 1999 wurde schließlich der zehnte Geburtstag des Projektchors begangen.

09.03.09

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