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Verlängerungs-Programm kostet 375 Millionen


Die SPD-Bundestagskandidatin Gabriele Teichmann (3.v.l.) informierte sich gemeinsam mit MdL Georg Nelius (4.v.l.) über den Stand über die Sanierungsarbeiten der Schleuse Guttenbach. (Foto: privat)

(hof) (pm) SPD-Bundestagskandidatin des Wahlkreises Odenwald-Tauber, Gabriele Teichmann, traf sich an der Schleuse in Guttenbach, zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Georg Nelius, den beiden Bürgermeistern aus Neckargerach und Neckarzimmern Ralf Schnörr und Christian Stuber, und dem verkehrspolitischen Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion Karlheinz Graner mit dem Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes Jörg Huber und dem Amtsleiter für Neckarausbau Klaus Michels.

Die Gruppe wollte sich über die Sanierung und Verlängerung der Schleusen Guttenbach und Neckarzimmern informieren, nachdem durch Unterstützung der SPD in der Region mehrere Millionen Euro Fördermittel in den Schleusenausbau fließen. Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, Karin Roth, und der Heilbronner SPD-Bundestagsabgeordnete Josip Juratovic haben bereits im April 2008 den ersehnten Förderbescheid übergeben.
WSA-Leiter Jörg Huber freute sich sehr über den Besuch und das Interesse an den aktuellen Themen. Gern stellte er die Arbeit des Amtes vor. Das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Heidelberg ist eine Ortsbehörde der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes und betreut den Neckar als Wasserstraße von Neckar-Kilometer 4,60 (Mannheim) bis Neckar-Kilometer 116,44 (Heilbronn-Horkheim). 700 Mitarbeiter bewirtschaften den gesamten Neckar, der Eigentum des Bundes ist. Die Entlastung der Autobahnen durch die Wasserstraße Neckar betrage rund 450.000 LKW Ladungen. Im Jahr 2008 wurden 7,6 Millionen Tonnen Güter auf dem Neckar transportiert. Auch auf dem Neckar habe die Wirtschaftkrise zu einem Einbruch der Frachten um 60 Prozent gesorgt, so Amtsleiter Jörg Huber.

Auf die Schleusensanierung und -verlängerung ging Klaus Michels ein.
In den nächsten zwei Jahren soll an der Schleuse Guttenbach bei der landseitigen Kammer die äußere Betonschale erneuert werden 1.200 Kubikmeter Beton und 150 Tonnen Stahl werden hierbei verbaut. Außerdem werden die Schleusentore erneuert und eine neue Antriebs-Elektro-Steuerungstechnik installiert.
Die Kosten betragen ca. 7,2 Millionen Euro. Wichtig seien die Baumaßnahmen, weil sichergestellt werden muss, dass während der Verlängerung der zweiten Schleusenkammer die ganzen Schleusvorkommen auf einer Kammer reibungslos stattfinden muss, stellte Michels heraus.

Mit dem Projekt Schleusenverlängerung wurde im November 2007 begonnen. 70 Mitarbeiter des Amtes für Neckarausbau sind treiben Planung und Umsetzung voran. Die Gesamtkosten der Verlängerungen aller 27 Staustufen werden auf 375 Millionen Euro geschätzt. Weitere 200 Millionen Euro sind für Ersatz und Grundsanierung von Wehren, Schleusen, Automatisierung sowie von Nachsorgemaßnahmen an Dämmen und sonstigen Bauwerken vorgesehen. Die Gesamtmaßnahme soll bis spätestens 2020 vollendet werden.

Die SPD-Kandidatin Gabriele Teichmann ist sich sicher, dass mit den Umbaumaßnahmen der richtige Weg eingeschlagen wird. Gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Georg Nelius zeigte sie sich darüber erfreut, dass die Arbeiten von regionalen Firmen ausgeführt werden und somit das Geld somit im „Ländle“ bleibe.


18.09.09

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