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Erste Parzellen vergeben


Madlen ist eine von sechs Frauen, die bereits jetzt mit den Vorarbeiten für ein ertragreiches Gartenjahr beginnen wollen. Den Schlüssel für die Gartenhütte erhält sie von Doris Lenz, der Ersten Vorsitzenden des Vereins "Interkultureller Garten Eberbach". (Foto: privat)

(bro) (lr) Nach zwei Jahren Vorarbeit ist es jetzt soweit: Im "Interkulturellen Garten" in der Au sind die Parzellen abgesteckt, die Vorsitzende des gleichnamigen Vereins, Doris Lenz, ist gekommen, um die ersten Beete zuzuteilen. Sechs Frauen haben sich bereits ihren Platz in dem Gemeinschaftsgarten gesichert. "Das wird eine tolle Sache", freut sich Doris Lenz. Auch Ulrike Riedl ist begeistert. Sie hat die beträchtlichen Vorarbeiten geleitet, um das Frauenprojekt an den Start zu bringen und findet: "Das ist ein ganz besonders schöner Platz."

Die Idee, in Eberbach einen Gemeinschaftsgarten als Ort der Begegnung und Integration für Frauen anzulegen, kommt aus der Projektküche der Arbeitsgemeinschaft "Interkulturelle Frauenbegegnung Eberbach". Seit 2003 baut diese mit ihren Veranstaltungen Brücken zwischen Kulturen, Generationen und Milieus und hat die Erfahrung gemacht, dass Frauen ein Schlüssel zur Integration sind, die letztendlich nur über Begegnung und Verständigung funktionieren kann.

Ein langer Weg führte von der Idee zum jetzt angelegten Garten: Konzeptdiskussionen, Besuche andernorts schon bestehender interkultureller Gärten, Gespräche mit der Stadtverwaltung über Standorte, Gründung des Vereins, Suche nach Partnern und Sponsoren und immer wieder das Ringen um eine ausreichend gesicherte Finanzierung. "Ob wir das schaffen werden, habe ich mich nicht nur einmal gefragt", gibt Ellen Leytz, Sprecherin der "Interkulturellen Frauenbegegnung", zu.

Ermöglicht wurde das Projekt durch die Unterstützung der Stadt Eberbach, der Sparkasse und großzügigen Firmen. Auch der tatkräftige Einsatz der THW-Jugendgruppen und das Engagement der Familien von Laura Kälberer, Ulrike Riedl und Ulrike Rothfuß trugen zum Erfolg bei. Die Bürgerstiftung Eberbach hat eine Finanzierung der Gartengeräte zugesagt und mit Fortschritt des Projekts weitere Hilfen in Aussicht gestellt. Bisher haben da, wo das Geld noch nicht ausreicht, die Frauen des Vereins selber die Ärmel aufgekrempelt. Doch die ehrenamtlichen Kapazitäten sind nicht grenzenlos. "Macht nichts", sagen sie, "uns hat das viel Freude gemacht."

Gleichwohl bleibt die Hoffnung, bald noch weitere Unterstützer für den "Interkulturellen Garten" zu finden. Denn der Verein will mehr, als die Parzellen an die Frau zu bringen und Treffen im Gemeinschaftsbereich mit der Kinderspielecke zu fördern. Neben diesem niederschwelligen Angebot zur Förderung von Kontakten und Kommunikation soll es Bildungsangebote im Bereich ökologischer Gartenbau, Umwelt und ggf. Verbesserung der Sprachkenntnisse geben. Und - natürlich - besondere Veranstaltungen, zu denen alle Eberbacher Bürgerinnen und Bürger eingeladen sind. Hier steht als erstes im Frühsommer die Einweihung im Terminkalender - mit bunten Überraschungen.

Parzellen im Interkulturellen Garten können über eine Vereinsmitgliedschaft für 20 Euro im Jahr gepachtet werden, die Ernte ist für den Eigenbedarf der Pächterin. Anmeldung und Information gibt es bei Doris Lenz, Tel. (06271) 943636, bitte Anrufbeantworter benutzen.

08.11.09

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