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In Sachen Klimagase lebt Eberbach auf großem Fuß


(Foto: Hubert Richter)

(hr) Mit dem Projekt "Prima Klima" will Eberbach klimabeste Stadt der Metropolregion werden (wir berichteten). Nach der heutigen Vorstellung des "CO2-Fußabdrucks" der Stadt im Rathaus klingt dieses Ziel ehrgeiziger denn je, denn der Ausstoß an CO2-Äquivalenten liegt in Eberbach deutlich über dem Bundesdurchschnitt.

Nach einem für ganz Deutschland errechneten Durchschnittswert werden jährlich pro Kopf der Bevölkerung 10,3 Tonnen klimaschädliche Gase (CO2-Äquivalente) ausgestoßen. Der durch Josef Konradl von der KEWOG Städtebau GmbH im Rahmen des "Fußabdrucks" für Eberbach ermittelte Wert liegt bei 14.3 Tonnen. Allerdings weist Konradl darauf hin, dass die Zahlen nicht unbedingt vergleichbar sind, da sie auf verschiedenen Wegen ermittelt wurden. Dennoch hält auch er den Klimagas-Ausstoß pro Kopf der Bevölkerung in Eberbach für relativ hoch. Konradl hat aber auch eine Erklärung dafür: Die Industrie in der Neckarstadt sei sehr energieintensiv, gemessen an der Größe Eberbachs.

Nach den von der KEWOG aus Umfragen, Erhebungen und statistischen Werten ermittelten Zahlen geht über die Hälfte des Heizwärme- und Strombedarfs von 410 Millionen Kilowattstunden in Eberbach auf das Konto der Industrie. Rund 40 Prozent werden in Wohngebäuden verbraucht, der Rest in öffentlichen und gewerblichen Liegenschaften. Wärme und Strom in Eberbach sorgen zusammen für einen Ausstoß von knapp 150.000 Tonnen Klimagase jährlich. Zusätzlich hat Konradl mit seinem Team noch die Eberbacher CO2-Emissionen aus dem Verkehr (37.000 Tonnen) und aus dem Konsum (34.000 Tonnen) errechnet und kommt dann insgesamt auf 220.000 Tonnen flüchtige Essenzen, mit denen Eberbach das Weltklima jährlich traktiert.

Für das Ziel "klimabeste Stadt in der Metropolregion" schlug Konradl heute eine neue Definition vor: Wenn sich schon der absolute Wert der Emissionen nicht für eine Vorreiterrolle eignet, könnte Eberbach versuchen, die "höchste prozentuale Reduktion" an Klimagas-Emissionen in der Region zu erreichen. Für den Weg dorthin sollen nun erst einmal Arbeitsgruppen gebildet werden, die sich mit verschiedenen Handlungsfeldern befassen und bis zum Frühjahr 2010 eine Klimaschutzstrategie für Eberbach ausarbeitern sollen. Unter den rund 50 anwesenden Zuhörern wurde heute schon einmal das Interesse zum Mitmachen abgefragt. Die Gruppen sollen am 14. und 15. Dezember erstmals tagen. Wer heute nicht dabei war, aber mitmachen möchte, kann sich noch unter Tel. (06271) 87241 oder per E-Mail (s.u.) melden. Als mögliche Themen für die einzelnen Arbeitsgruppen wurden heute "Energieeffizienz", "Energieversorgung", "Energiemanagement", "Verkehr" und "Aktivierung der Bürger" vorgeschlagen.

E-Mail-Kontakt: prima.klima@eberbach.de

Infos im Internet:
www.ebch.info/download/21362/klimaworkshop.pdf


18.11.09

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