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Fliegende Wollmilchsau landet heute an der DRK-Rettungswache - Pilotprojekt im ländlichen Raum


V.l. der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Peter Hauk, Landtagsabgeordnete Elke Brunnemer und Eberbachs Bürgermeister Bernhard Martin mit einem Modell von „Christoph Eberbach". (Foto: RotoryClub)

(hr) "Christoph Eberbach", auch genannt die "fliegende Wildsau", kreist künftig über Eberbach. Das Land Baden-Württemberg und die Stadt Eberbach starten ein gemeinsames Pilotprojekt für den Rettungshubschrauber in der Stauferstadt.

Zum Projektstart waren dieser Tage Bürgermeister Bernhard Martin und die Landtagsabgeordnete Elke Brunnemer beim Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion, Peter Hauk, in Stuttgart zu Gast. Der Besuch war ein voller Erfolg: „Alle Fraktionen stehen hinter dem Vorhaben“, so Hauk. Als erste Stadt im ländlichen Raum überhaupt dürfe Eberbach einen nennenswerten Zuschuss aus dem neu aufgelegten Landesrettungshubschrauberlandeplatzerrichtungsförderprogramm ("LaHuSchLaPlaerrFöG") erwarten.

Die Stationierung eines Rettungshubschraubers in Eberbach war von langer Hand geplant. Die Vorbereitungen liefen seit zweieinhalb Jahren auf Hochtouren. Man konnte örtliche Kooperationspartner aus den Reihen des Deutschen Roten Kreuzes, des Kreiskrankenhauses Eberbach, der Polizei, der Feuerwehr sowie der Stadt Eberbach gewinnen. Die vielfältigen Aufgaben werden auf verschiedene Organisationen und Behörden verteilt. Aufgrund des Modellcharakters wurde vom Land Baden-Württemberg ein Zuschuss gewährt. Der Hubschrauber ist durch ein modernes Modulsystem vielseitig einsetzbar.

So stellt das Deutsche Rote Kreuz und das Krankenhaus Eberbach unter Federführung von Oberarzt Dr. Patrick Schottmüller und dem neuen Leiter der Rettungswache, Timo Lind, das medizinische Personal für den Hubschrauberbetrieb. „Geeignete Personen zu finden ist schwierig“; so Dr. Mathias Schmidt, Chefarzt der Anästhesie im Krankenhaus Eberbach. „Das Personal muss schwindelfrei sein und darf ein gewisses Körpergewicht nicht überschreiten.“ Auch der Verwaltungsleiter des Krankenhauses begrüßt die Stationierung in Eberbach. „Wir werden noch leistungsfähiger sein“, freut sich Martin Hildenbrand.

Von Seiten der Feuerwehr Eberbach wird das Pilotenteam für den Einsatzhubschrauber gestellt. Wie Kommandant Markus Lenk mitteilt, befinden sich mehrere Kameraden der Wehr zurzeit in Ausbildung am Flughafen Stuttgart. Hier wird die nötige Odenwaldfluglizenz erworben. Weiter bestückt die Feuerwehr den Hubschrauber mit technischem Equipment. Im Brandfall kann dieser zum Löschhubschrauber umgerüstet werden.

Befürwortet wird die Anschaffung ebenfalls vom stellvertretenden Polizeirevierleiter Gerd Lipponer. Der Hubschrauber soll auch für die Verfolgung flüchtiger Tatverdächtiger zu Land und auf dem Wasser eingesetzt werden. Da das Luftverkehrsgesetz Bundesrecht ist, wären im hiesigen Revierbereich die baden-württembergischen Exklaven, umgeben vom hessischen Staatsgebiet, für die Polizei Eberbach auf dem übergeordneten Verkehrsweg besser zu erreichen. So müsste man sich nicht jedes Mal auf das Hoheitsgebiet der hessischen Straßenbauverwaltung begeben. Auch die in den Exklavengebieten lebenden Badener könnten im Falle landsmannschaftlicher Verwicklungen schneller in ihr Heimatbundesland ausgeflogen werden.

Der neue Stadtbaumeister Steffen Koch plant zurzeit den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in der Güterbahnhofstraße. Auf dessen Dach ist ein Hubschrauberlandeplatz zur dauerhaften Stationierung vorgesehen. Von dort aus wird der Helikopter vom Typ BELL 112/19222 zu acht bis zehn Einsätzen pro Tag in und um Eberbach starten. Bis zur Fertigstellung des neuen Landeplatzes hat der Hubschrauber im Hinterhof der Feuerwehr seine Heimat. Es ist mit erhöhtem Flugbetrieb und entsprechender Lärmbelastung zu rechnen.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können heute um 17 Uhr die Erstlandung in Eberbach „live“ miterleben. Aus diesem Grund kommt es zur Vollsperrung der Güterbahnhofstraße. Der Hubschrauber landet auf dem Vorplatz der Rettungswache des Deutschen Roten Kreuzes und kann nach der offiziellen Übergabe von Interessierten besichtigt werden. Die Kooperationspartner stehen für Fragen bereit und freuen sich über reges Interesse. Für einen kleinen Imbiss sorgt die DRK Bereitschaft Eberbach.

ACHTUNG: Diese Meldung wurde als Aprilscherz veröffentlicht und entspricht in weiten Teilen nicht den Tatsachen.

01.04.10

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