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Ein guter Anwalt – im wörtlichen Sinne


Großer Bahnhof zu Ehren von Dr. Alexander Vater (4.v.re.): Vorstand Jörg Huber, Klaus Lachwitz, Michael Conty, Annemarie Griesinger, Klaus-Dieter Kottnik, Martin Wuttke, Stefan Werner, Vorstandsvorsitzender Dr. Hanns-Lothar Förschler, Michael Keilbach, Theo Haaf (v.li.). (Foto: privat)

(bro) (ap)Am 2. Mai 1977 trat ein junger Direktionsassistent seinen Dienst auf dem Schwarzacher Hof beim damaligen "Anstaltsleiter" Kurt Rother an. Auf den Tag genau 33 Jahre später schloss sich dort der Kreis für ihn. Dazwischen liegen bewegte Berufsjahre, in denen sich Dr. Alexander Vater als weithin anerkannter Sozialrechtsexperte profiliert hat.

Im Beisein zahlreicher namhafter Ehrengäste, darunter Diakonie-Präsident Klaus-Dieter Kottnik und die "Grande Dame" der baden-württembergischen Sozialpolitik, Ministerin a.D. Annemarie Griesinger, wurde Dr. Vater nun in den Ruhestand verabschiedet, der sich wie so oft ein wenig unruhig anlässt: Der Schwarzacher bleibt noch bis September Berater des Vorstands der Johannes-Diakonie Mosbach.

Die Laufbahn Dr. Vaters war von Anfang an ungewöhnlich. Keine vier Jahre nach Amtsantritt wurde er bereits als Nachfolger Rothers zum Anstaltsleiter des Schwarzacher Hofes gewählt, als Jurist und als Unter-Vierzigjähriger. Weitere vier Jahre später, 1985, erfolgte seine Berufung zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der damaligen Johannes-Anstalten Mosbach. Viele Jahre lang waren der Schwarzacher Hof und der Name Vater untrennbar miteinander verbunden. Herzblut widmete er dem Aufbau des Farmprojektes, des Kunst-Werk-Hauses und des Sinnesgartens als Beschäftigungsangebot für Menschen mit herausforderndem Verhalten und zugleich Brückenschlag in die Öffentlichkeit. Sein besonderes Anliegen war zudem der Aufbau von Förderangeboten für schwerstbehinderte Menschen. Nach der großen Umstrukturierung im Jahr 1998 war Vater bis zur Umstellung auf das heutige zweiköpfige Leitungsmodell Stellvertreter des allein vertretungsberechtigten Geschäftsführers Reinhard Adler und Mitglied des beratenden Vorstandes. In dieser Zeit änderte sich der regionale Zuschnitt seines Verantwortungsbereiches über den Standort Schwarzach hinaus. Seine Verantwortung für den neuen Geschäftsbereich "Beschäftigung und Gesundheit" brachte seinen Wechsel zum Dienstort Mosbach mit sich.

Eine der vielen Herausforderungen, denen sich Dr. Vater zu stellen hatte, war die hohe Zahl von Sonderschulabgängern, die nicht die Voraussetzungen erfüllten, um in die Werkstatt für Behinderte aufgenommen werden zu können und für die es auch sonst kein Auffangangebot gab. In 18 Verfahren, teils bis vor das Bundessozialgericht, konnte er erreichen, dass ein großer Teil von ihnen dann doch aufgenommen werden konnte. In der Folgezeit wurde gerade für diesen Personenkreis ein eigener Teil in der Werkstatt mit reduzierter Beschäftigungszeit eingerichtet.

Zu Vaters überregionalem Engagement gehört das aktive Mitwirken im Vorstand des "Bundesverband evangelische Behindertenhilfe" (BeB) sowie eine mehr als 15-jährige Tätigkeit als Gastdozent am "Diakoniewissenschaftlichen Institut" in Heidelberg. Viele gute Beziehungen sind durch die zahlreichen Exkursionen in die Einrichtungen der Johannes-Diakonie entstanden.

11.05.10

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