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Dauerbrenner statt Strohfeuer


Die Innenstadt soll attraktiver werden. (Foto: Claudia Richter)

(hr) Ende April dieses Jahres wurde in einer gut besuchten Informationsveranstaltung das neu erarbeitete Entwicklungskonzept für die Stärkung der Eberbacher Innenstadt vorgestellt (wir berichteten). Vorgestern stand nun das weitere Vorgehen auf der Tagesordnung des Gemeinderats.

Dr. Peter Markert, Julia Bubbel und Jens Wolter von der imakomm AKADEMIE GmbH stellten im Stadtparlament den "Fahrplan" für die Umsetzung des von ihnen im Auftrag der Stadt erstellten Konzeptes vor. Im Kern gehe es darum, so Wolter, "Eberbach in gewissen Bereichen noch ein Stück besser zu machen". Dabei soll die am Infoabend bei den Bürgern festgestellte Aufbruchstimmung "verstetigt" werden. Der Wille zu Verbesserungen soll also kein Strohfeuer bleiben sondern ein Dauerbrenner werden.

In Arbeitskreisen mit sich durchaus überschneidenden Themenbereichen sollen alle Interessierten mitmachen können, Ideen beisteuern und Vorschläge für die Umsetzung von Maßnahmen liefern. Der sich kürzlich gebildete Arbeitskreis für den Tourismus in Eberbach soll in das Verfahren integriert werden. Die Projektgruppe, die bereits bei der Erstellung des Konzeptes mitgewirkt hatte, soll zur "Standortoffensive" ausgebaut werden und die Arbeitskreise koordinieren. Die nächste Sitzung dieser Gruppe ist bereits für den 5. Juli vorgesehen. Als Moderatoren werden imakomm-Mitarbeiter für die nächsten Monate mit im Boot bleiben.
In der ersten, etwa einjährigen Phase sollen erste Maßnahmen geplant und umgesetzt werden, finanziert durch die Stadt und Sponsoren. Letztere könne man durch "pfiffige" Maßnahmen gewinnen, meinte Jens Wolter. Für eine zweite Phase schlagen die Gutachter einen "Kümmerer" vor, also einen Standortmanager, der die Koordination von Arbeitskreisen und Maßnahmen übernehmen und aus einem je hälftig von der EWG und der Stadt bestückten Fonds bezahlt werden soll.

Manchem mag das bekannt vorkommen: Bereits 1997 wurde mit großer Bürgerbeteiligung eine Stadtkonzeption für Eberbach erarbeitet, und die im Jahr 2001 geschaffene Stelle einer Wirtschaftsbeauftragten (wir berichteten) wurde schon zwei Jahre später wieder gestrichen. So wurde vorgestern im Gemeinderat Skepsis gegenüber der Stelle eines "Kümmerers" laut, der imakomm-Fahrplan ansonsten aber begrüßt.

Da das Entwicklungskonzept nicht nur als Grundlage für die Umsetzung von Verbesserungsmaßnahmen, sondern auch als planungsrechtliches Instrument für die Innenstadtentwicklung dienen soll, müsste es - ähnlich wie ein Bebauungsplan - in einem formellen Verfahren mit Offenlegungen und Anhörungen beschlossen werden. Damit könnte dann beispielsweise bei künftigen Gewerbeansiedlungen gesteuert werden, welche Einzelhandelssortimente außerhalb der Innenstadt angeboten werden dürfen. Ob es soweit kommt, muss aber in den städtischen Gremien erst noch beraten werden.

26.06.10

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