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Pumpeinsatz in Polen und Fachkräfteaustausch in Russland


Links: Ein Teil der THW-Delegation vor der Basilius-Kathedrale in Moskau. Rechts: Raphael Kaufmann (1. v.l.) und Achim Link (1. v.r.) mit ihren Schichtkollegen im polnischen Überflutungsgebiet. (Fotos: privat)

(bro) (as)Sowohl Russland als auch Polen waren im Juni Ziel für Helfer des THW Ortsverband Eberbach. Während es in Russland um einen Fachkräfteaustausch ging, musste der Bevölkerung in Polen bei der Bewältigung von Überflutungen geholfen werden.

Die THW-Bundesjugend bot unter dem Titel "@ diaster" einen Fachkräfteaustausch mit dem studentischen Korps der Rettungshelfer (VSKS) in Moskau an. Dabei wurde speziell Jugendbetreuern eine Möglichkeit gegeben, sich im Bereich der internationalen Jugendarbeit zu informieren und Kontakte zu knüpfen. Michael Becker von der THW-Jugend Eberbach nutzte diese Gelegenheit und flog vom 14. bis 20 Juni in die russische Hauptstadt. Auf dem Programm standen, nach einem ersten Kennenlernen, gemeinsame Ausbildungseinheiten zum Thema Katastrophenschutz auf dem Programm. Die Ausstattung des studentischen Korps kann sich durchaus mit den hier vor Ort vorhandenen Gerätschaften messen. Gemeinsame Übungen gestalteten den Austausch sehr abwechslungsreich. Natürlich stand für die deutschen Teilnehmer auch etwas Zeit zur Besichtigung der wichtigsten Moskauer Sehenswürdigkeiten zur Verfügung. Beeindruckt von der russischen Gastfreundlichkeit wird dies wohl nicht der letzte Kontakt zu der russischen Partnerorganisation gewesen sein. Dieser wurde erstmals durch eine Gruppe des VSKS beim Landesjugendlager 2009 in Eberbach hergestellt.

Zur gleichen Zeit leisteten rund 80 THW-Helfer in den überschwemmten Gebieten Polens Katastrophenhilfe. Mehrere sogenannte HCP-Module aus verschiedenen Landesverbänden waren am 13. Juni zur Unterstützung der örtlichen Hilfskräfte entsendet worden. Bei den "High Capacity Pumping Modules" handelt es sich um Einheiten, welche jeweils über eine Havariepumpe mit einer Leistung von 15.000 Litern pro Minute und zwei weitere Großpumpen mit einer Kapazität von 5.000 Litern pro Minute verfügen. Die Geräte können in unzugänglichen Gebieten eingesetzt werden und sind dafür ausgelegt, Wasser über eine Entfernung von bis zu einem Kilometer zu pumpen. Aus dem Ortsverband Eberbach waren die Kraftfahrer Achim Link und Raphael Kaufmann im Einsatz. Mit dem neuen Mehrzweckkraftwagen sammelten sich die Helfer zunächst in Görlitz, um im Anschluss als Verbend an die Einsatzstelle zu fahren. Für die Helfer aus Baden-Württemberg stand zunächst die Trockenlegung eines Pumpwerks in der Nähe von Janowiec auf dem Plan. Ein Zufluss der Weichsel konnte nicht mehr wie sonst abfließen, und daher mussten die Wassermassen maschinell bewegt werden. Im Anschluss wurden die Freiflächen mehrerer Ortschaften trocken gelegt. Dabei arbeiteten die 15 Helfer aus ganz Baden-Württemberg im Schichtbetrieb. Die Bevölkerung zeigte sich sehr dankbar für die Hilfe aus Deutschland. Nach zwei Wochen im ehrenamtlichen Einsatz traten die Beteiligten am 26. Juni die Heimreise an. Die Situation vor Ort hatte sich, auch durch den Einsatz des Technischen Hilfswerks, deutlich gebessert.

01.07.10

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