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Gaukler, Spielleute und artistisches Feuertheater


Auch in diesem Jahr gibt es in Hirschhorn wieder spannende Ritterkämpfe zu sehen. (Foto: Hubert Richter)

(hr) (hiho) „Viel Neues und gar manch Bewährtes“, verkündet Marktvogt Dieter Johann König „mit erheblich Stolz in der Stimme“ zum Ritterfest am 4. und 5. September 2010.

Er muss es wissen, hat er doch fast zehn Monate dafür gearbeitet und wiederum die besten Gruppen aus der mittelalterlichen Szene verpflichten können. Das Programm findet auf zwei Spielbühnen, jeweils um 30 Minuten versetzt, im Ritterlager statt und wird große und kleine Besucher gleichermaßen begeistern.

„Feuergeist“, erstmals in Hirschhorn, entführt in eine Welt voller Feuer, Fantasie, Zauberei und Poesie. Ein vom Publikum gefordertes Wiedersehen gibt es heuer mit dem „Spielmann Albrecht“ von „des Geyers Schwarzer Haufen“, der Musik im Wandel der Zeit vom Mittelalter über die Renaissance zum Barock präsentiert. „Dreyerley“ will mit Spielerei, Narretei, Reimen und Musik aus mehreren Jahrhunderten auf historischen Instrumenten wieder für Begeisterung sorgen. „Peter von Habenichts“, die Rittergruppe des historischen Fechtens, tritt seit 1979 auf und hat bereits sehr erfolgreich bei der Realisation von Turnieren in ganz Europa ihr Können gezeigt. Erstmals bietet Tatjana Bilenko auf dem Turnierplatz ein Spektakulum im Stil mittelalterlicher Gaukler. Dabei treten die „weit gereiste Gauklerin und ihr tollpatschiger Lehrling“ auf. Zusätzlich haben sie im Bereich des Kinderspielplatzes ihr Trapez für ein phantastisches Artistik-Theater aufgebaut. „Musica Canora“ spielt Musik aus den Zeiträumen der Gotik und Renaissance (13. bis 17. Jahrhundert) auf gotischen Dudelsäcken, Saiteninstrumenten und wuchtigen Schlaginstrumenten. Die „Minnesänger“ sind als eigene Gruppe der Hirschhorner Ritter fester Bestandteil des Ritterfestes. Die „Moritatensängerinnen“ gehören ebenfalls zum veranstaltenden Verein. „Pill und Pankratz“ ziehen seit acht Jahren durch die Lande. Anfangs noch vorwiegend als „Mönchsreiter Ingobert und Incontinens“ unterwegs, erobern sie auch als Possenreißer die Herzen ihrer Jüngerschaft mit Liedern, Geschichten, Spielszenen und Gedichten bei denen die Belastbarkeit der Lachmuskeln geprüft wird. Beachtenswert ist die Gruppe „Fellow-Ship“, die ein Templerlager aufschlägt bei dem es vieles zu sehen, hören und auch anfassen gibt. Mit Lagerleben und historischer Küche beeindrucken die „Reisecen“ durch die Seriosität sowie das historische Wissen um die kleinen und großen Dinge des mittelalterlichen Alltags und zählen damit zu den Besten der mittelalterlichen Szene. Udo Ewert zeigt mit viel Herz und Liebe zum Detail Lagerleben aus den schottischen Highlands. Kreuzritter „Ewaldo von Wigoheim“ und sein Gefolge schlagen ebenfalls ihre Zelte auf. Köstlicher Met wird verabreicht, und speziell die Kinder werden im Bogenschießen angeleitet. Dazwischen liest die „Seherin“ Tania Dringelstein aus den Linien der Hand oder deutet die Bilder des magischen Kartenwerkes. Als Hexe und Heilerin „Raven die hagzissa“ gibt Monika Barzen ihr unheimliches Debüt im Handwerkerdorf. Die Geschichtenerzählerin Thea berichtet aus Märchen, Mythen und Sagen nach alter Tradition. Und wer sich zu stark den Lüsten und Verlockungen des Festes hingegeben hat, der kann beim „Quästor Quadroculus“ einen Ablassbrief für sein „Seelenheil“ erstehen oder dem Bettler ein Almosen nicht verwehren.
Es besteht aber auch am Samstag ab 20 Uhr die einmalige Gelegenheit, sich in der „Extremen Lasterhöhle“ von hübschen Hexen und schwarzen Teufeln verführen zu lassen, die Mixgetränke mit verlockenden Namen wie „Himmelwasser“ oder "Keuschheitsgürtelknacker“ servieren.

Für weitere Unterhaltung in der gesamten Altstadt wurden der Fanfarenzug Pforzheim, der Spielmannszug Ober-Schönmattenwag und der Fanfarenzug Eberbach verpflichtet. Das Fest beginnt an beiden Tagen um 10.30 Uhr mit dem Ritter- und Bürgerzug zum Marktplatz und der anschließenden Markteröffnung.

18.08.10

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