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Management bei Vergiftungen

(bro) (psch)Auf Einladung des Chefarztes der Anästhesie-Abteilung der GRN-Klinik Eberbach, Dr. med. Mathias Schmidt, und in Zusammenarbeit mit der leitenden Notarzt-Gruppe des Rhein-Neckar-Kreises konnte Dr. Spoerri gewonnen werden, einen interessanten Vortrag über das ärztliche Management bei Vergiftungen im Eberbacher Krankenhaus zu halten. Dr. med. Dipl. Chem. Richard Spoerri, Leitender Oberarzt der Fürst-Stirrum-Klinik in Bruchsal, ist ein anerkannter Fachmann in diesem Bereich.

Daher war die Dachterrasse des Krankenhauses auch bis auf den letzten Platz mit Ärzten und Rettungsdienstmitarbeitern der Umgebung gefüllt. Auch viele Hausärzte der Region, die vom Chefarzt Dr. Schmidt eingeladen waren, wollten sich über die neusten Erkenntnisse in der Behandlung von Vergiftungen informieren.

So wurde viel Neues über Intoxikationen berichtet, es galt aber auch etablierte Verfahren in der Behandlung zu überdenken. So wird die früher bei fast jeder Vergiftung durchgeführte Magenspülung nur noch selten durchgeführt, auch weil die Gifte im Magen und Darm vom Körper teilweise so schnell aufgenommen werden, dass eine Magenspülung in der Klinik schlichtweg keinen Nutzen mehr hat. Hier muss vielmehr schon im Rettungswagen eine medizinische Kohle verabreicht werden, die die Gifte im Magen binden kann und so eine Aufnahme und tödliche Wirkung teilweise verhindert.

Ein besonderer Teil des kurzweiligen Vortrags von Dr. Spoerri widmete sich den Vergiftungen bei Kindern. Hier warnte der Fachmann davor Medikamente in der Wohnung liegen zu lassen. Nicht selten sehen Kinder bei den Großeltern beispielsweise die Einnahme von Herztabletten und weiteren Medikamenten. Die Tabletten sind oft so schön bunt wie Bonbons, und so ist die Gefahr groß, dass die Kleinen diese im unbeobachteten Moment schlucken.

Hier kann schon eine Herztablette fatale Folgen haben, warnte Dr. Spoerri, Es muss sofort gehandelt werden. Bis sich Symptome zeigen, kann es schon zu spät sein. "112- und sofort den Notarzt anfordern" war seine kernige Aussage.

Weiter wurden viele neue Gegenmittel/Antidote durchgesprochen. Besonders bei Rauchgasvergiftungen, deren Dramatik man bisher unterschätzt hatte, gibt es jetzt ein neuartiges wirkungsvolles Antidot.

Nach dem zweistündigen Vortrag wurde beim anschließenden Imbiss noch weitere Fachgespräche geführt.

Gesponsert wurde der Vortrag von einer Pharmafirma, ohne die so eine Fortbildung für die Eberbacher Ärzteschaft nie zustande gekommen wäre, wie der Chefarzt Dr. Mathias Schmidt noch einmal deutlich betonte.

02.09.10

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