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Ein gelungenes Ritterfest 2010

(bro) (hn)Vielfältig und bunt, vom Wettergott begünstigt, präsentierte sich am letzten Wochenende das 34. Ritterfest der Hirschhorner Ritter. An die 90 Handwerker mit mittelalterlichen Kunstfertigkeiten, Rittergruppen, Musikanten- und Gauklergruppen, dazu aus den eigenen Reihen die Moritatensängerinnen und Minnesänger, konnte Marktvogt Dieter König für dieses Spektakel gewinnen.

Auch dieses Jahr hatte das Ritterfest wieder das sehr oft bestätigte "besondere Flair". Mit viel Herz und Liebe zum Detail waren Veranstalter und Akteure wieder ans Werk gegangen und hatten das Rad der Geschichte ein halbes Jahrhundert zurückgedreht. Auch viele Gäste kamen in historischen Gewändern.

Mit dem Glockenschlag am Samstagmorgen 10.30 Uhr begann das Fest wieder mit dem Ritter- und Bürgerzug auf dem Marktplatz begleitet von Fanfarenzügen aus Eberbach und Pforzheim. Dort hieß Ritterpräsident Klaus-Jürgen Ehret die Besucher und das versammelte Rittervolk zum Spektaculum willkommen. "Schultheißin Ute vom Töpferweg" tat es ihm gleich.

Auf dem Château-Landon-Platz stach Bürgermeisterin Ute Stenger dann das erste Fass Bier an. Politische Prominenz aus Bund, Land, Kreis und Stadt war zugegen und wurden ebenso wie die Pfarrer beider kirchlichen Gemeinden Hirschhorns von "Oberritter" Klaus-Jürgen Ehret vorgestellt und von den Anwesenden mit viel Beifall begrüßt.

Der Frühschoppen der „Ritter der närrischen Tafelrunde“ war gut besucht und sehr gesellig. Beim Buchdrucker Gutenberg durfte man sich mit original altem Werkzeug selbst etwas drucken. Es gab eine Tuchweberei, zwei Schmiede, den Schuhmacher “Knieriem“, der viele Gäste aus Rittergruppen anlockte, um neues Schuhwerk zu erstehen. Edith Pauli zeigte die Handhabung alter Musikinstrumente. Hochprozentige Destillate gab es zu probieren, orientalische Süßwaren und viele andere Genüsse. Der Duft von Kerzen und Seifen, Rollbraten und Ritterfladen, Karamellbonbons und Knoblauch lag über dem Ritterlager und Handwerkerdorf.

An beiden Tagen war bis abends ein prall gefülltes Programm auf zwei Bühnen geboten. So versetzte z.B. Tatjana Bilenko die Zuschauer auf dem Turnierplatz im Stile einer weit gereisten Gauklerin mit tollpatschigem Lehrling in Verzückung. Atemberaubende Artistik mit „Gaukler Feuergeist“ war ein weiterer Höhepunkt im vielseitigen Programm.

Auch den Kindern wurde viel geboten. Sie durften u.a. in der rittereigenen Spielhöhle den „Drachen töten“ und eine Ritterburg einnehmen. Es gab Stelzenläufer, Feuertänzer, Ablassprediger, Spielleute. Oder den Alchemist und Medicus, der seine Zuschauer in die brodelnde Zauberwelt entführte.

Eine 60-minütige Schlussnummer mit allen Gaukler- und Musikgruppen sowie den Hirschhorner Hexen und dem Spielmann Albrecht von „des Geyers Schwarzer Haufen“ beendete am Sonntag das 34. Ritterfest bravourös und machte neugierig auf 2011.

10.09.10

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