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Verwaltungsgebühren neu berechnet - Stadt tankt billiger - Grabspende angenommen


Das Grab einer Unternehmerfamilie gehört jetzt der Stadt, die es erhalten will. (Foto: Hubert Richter)

(hr) Für bestimmte Leistungen erhebt die Eberbacher Stadtverwaltung Gebühren. Heute wurde im Gemeinderat eine Neufassung der Satzung für diese "Verwaltungsgebühren" mitsamt Gebührenverzeichnis beschlossen.

Weil die Gebühren nach dem Gesetz kostendeckend kalkuliert sein müssen, waren im Rathaus umfangreiche Berechnungen für die neuen Sätze notwendig. Für bestimmte Amtshandlungen werden nun Festbeträge fällig, andere werden nach Zeitbedarf berechnet, überwiegend mit 0,70 Euro je Minute. Bürgermeister Bernhard Martin sprach von geschätzten Mehreinnahmen für die Stadt in der Größenordnung von 5.500 Euro jährlich.

Der Bedarf an Treibstoffen für städtische Fahrzeuge wird ein weiteres Jahr lang, vom 1. November 2010 bis 31. Oktober 2011, bei der SHELL-Tankstelle in der Friedrich-Ebert-Straße gedeckt. Deren Betreiber Michael Münnich hatte gegenüber der ebenfalls angeschriebenen ARAL-Tankstelle Lenz die besseren Rabattkonditionen eingeräumt. So zahlt die Stadt bei Diesel 2,68 Cent je Liter weniger als der Normalkunde, bei Benzin beträgt der Nachlass 2,023 Cent pro Liter. Die geschätzten Abnahmemengen liegen bei 130.000 Liter Diesel und 8.000 Liter Benzin. Etwa drei Viertel davon gehen auf das Konto der Stadtwerke, die in Eberbach mehrere Buslinien betreiben.

Einige Tagesordnungspunkte betrafen wieder die Annahme von Spenden, die der Gemeinderat genehmigen muss. Neben Geld- und Sachspenden für die 650-Jahrfeier Pleutersbachs, die 725-Jahrfeier Rockenaus und die Freiwillige Feuerwehr Eberbach war über die außergewöhnliche Spende eines Grabmals auf der Eberbacher Friedhof zu entscheiden. Der Nachfahre einer dort bestatteten Eberbacher Unternehmerfamilie wollte das kostenpflichtige Nutzungsrecht nicht mehr verlängern und bot der Stadt das Grab als Spende an. Die Verwaltung sah das Grabmal als erhaltungswürdig an und befürwortete die Übernahme trotz der Folgekosten für die Stadtkasse. Der Rat stimmte zu.

Ebenfalls Zustimmung gab es zum morgigen Beitritt der Stadt Eberbach zur "Forstlichen Vereinigung Odenwald-Bauland e.G." (FVOB). Die Vereinigung vermarktet vor allem Holz aus den Wäldern um Buchen und Walldürn. Eberbach erhofft sich durch den Beitritt eine bessere Vermarktungsmöglichkeit von Holz aus dem Stadtwald.

Außerdem gab es noch zwei Auftragsvergaben: Betonsanierungsarbeiten am Hohenstaufen-Gymnasium soll für knapp 29.000 Euro brutto ein Unternehmen aus Beerfelden erledigen, und eine Holzerntefirma aus Oberstdorf wird demnächst für gut 180.000 Euro netto rund 5.000 Festmeter Holz an zwei Steilhängen im Stadtwald ernten. Der "Starkholzseilkran" des Unternehmens soll oberhalb von Rockenau und am "Felsennest" über Eberbach-Nord zum Einsatz kommen.

30.09.10

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