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Stadtplanerische Unterstützung für den gebeutelten Einzelhandel


Stau in der Bahnhofstraße, Baustelle am Neuen Markt - für den innerstädtischen Einzelhandel soll alles besser werden. (Fotos: Claudia Richter)

(hr) Das neue Entwicklungskonzept "Einkaufs- und Dienstleistungsstandort Eberbach" (wir berichteten) soll künftig als städtebauliches Planungsinstrument zur Stärkung der Eberbacher Innenstadt eingesetzt werden.

Der Gemeinderat beschloss heute einstimmig ein formelles Verfahren, wie man es sonst aus der Bauleitplanung kennt, mit öffentlicher Auslegung und Beteiligung der Träger öffentlicher Belange, um das Gutachten am Ende als städtebauliches Konzept mit Bindungswirkung nach dem Baugesetzbuch beschließen zu können. Formaler Kern sollen dann die Abgrenzung der Innenstadt von übrigen Gewerbebereichen und eine Liste von Waren sein, die für das Stadtzentrum wichtig sind und künftig außerhalb der Innenstadt nicht mehr zugelassen werden sollen. Zu dieser "Eberbacher Liste" gehören nach dem Vorschlag der Gutachter zum Beispiel Nahrungsmittel, EDV-Ausstattung, Telekommunikation, Unterhaltungselektronik, Textilien, Bekleidung, Schuhe, Bücher und Schreibwaren. Der Gemeinderat kann allerdings Ausnahmen zulassen, außerdem soll die Liste jährlich überprüft werden. Der festgelegte Innenstadtbereich soll begrenzt werden von der Neckarstraße, dem Bahngelände, der Bundesstraße 37 zwischen Neckarbrücke und Friedrichstraße, der Friedrich-Ebert-Straße und der Gartenstraße.
Damit will man den Einzelhandels- und Dienstleistungsbereich in der Innenstadt, der unter Umsatzrückgängen leidet (wir berichteten), in Zukunft stärken.

Die Gutachter von der imakomm Akademie GmbH in Aalen stellen zwar einen leichten Einwohnerrückgang und eine ehrer ungünstige Altersstruktur in Eberbach fest , sehen aber Chancen in der besseren Nutzung des touristischen Potenzials und einer besseren Einkaufsbindung der Pendler, die sowieso nach Eberbach kommen. Das "Marktgebiet" mit dem Eberbacher Umland umfasst immerhin fast 45.000 Einwohner. Allerdings profitieren davon besonders die Gewerbegebiete außerhalb der Innenstadt (z. B. in Eberbach-Nord). Die Gutachter sehen eine Steigerung des Umsatzes im Eberbacher Einzelhandel bis zum Jahr 2020 insgesamt - also nicht nur in der Innenstadt - um rund 15 Prozent auf etwa 110 Millionen Euro jährlich als realistisch an. Um ein gutes Stück dieses Kuchens zu bekommen, raten sie den Akteuren im Stadtzentrum zu einem geschlossenen, professionellen Auftreten und zur Verbesserung der "Erlebbarkeit" der Innenstadt. Dieses Bemühen soll nun auch politisch und stadtplanerisch mit dem heutigen Gemeinderatsbeschluss unterstützt werden.

Wer sich für das 177 Seiten starke Entwicklungskonzept interessiert, kann es hier als PDF-Dokument (7,05 MB) herunterladen.

28.10.10

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