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Blieb bei der Modernisierung die Sicherheit auf der Strecke?


Dass am HSG nicht nur außen sondern auch innen mit Holz vertäfelt wurde, stört die Brandschutzexperten. (Foto: Archiv)

(cr) Die Brandschutzsituation am Hohenstaufen-Gymnasium (HSG) ist offenbar prekärer als bisher angenommen. Vieles deutet darauf hin, dass die in den letzten Jahren durchgeführten Modernisierungsmaßnahmen die Gefahren für Schüler und Lehrer nicht verringert, sondern teilweise eher noch verschärft haben.

Die Beseitigung von Brandschutzmängeln wurde zwar in der vergangenen Ferienwoche bereits in Angriff genommen (wir berichteten). Aber auch heute, am ersten Schultag nach den Herbstferien, wurde gearbeitet: Zum Erstaunen nicht nur der Schüler werden erst kürzlich angebrachte Holzvertäfelungen im Treppenhaus des talseitigen Schulbaus jetzt wieder abgebaut. Außerdem stehen noch Arbeiten für einen zweiten Fluchtweg im Untergeschoss des eigentlich fertig sanierten Schultraktes an. Hier betrifft es offenbar die neuen NWT-Räume im ehemaligen Fahrradkeller, auf die die Schule besonders stolz ist. Anstelle eines Fensters wird angeblich eine Tür ins Freie benötigt. Die neu eingebauten Schränke, an denen man vorbeilaufen muss, scheinen als so genannte "Brandlast" den Verantwortlichen auch ein Dorn im Auge zu sein.

Wieso die Brandschutzmaßnahmen, die jetzt erneut zu Mehrkosten am HSG führen werden, nicht bereits bei der Gebäudesanierung berücksichtigt wurden, ist noch unklar. Darüber hinaus zeigt man sich im Rathaus über die nun erforderlichen (Nach-)Arbeiten erstaunlich schlecht informiert: Joachim Waniek von der für das HSG zuständigen Hochbauaubteilung des Stadtbauamts sagte heute auf Nachfrage, er kenne den Inhalt des von der Firma Grüber Projektmanagement für den Brandschutz erstellten Maßnahmenkatalogs nicht.

Derweil machte heute das Gerücht die Runde, es drohe die Schließung des HSG, wenn bestimmte Maßnahmen nicht bis 18. November abgearbeitet seien. "So weit wird es nicht kommen", versicherte Schulleiter Helmut Schultz gegenüber dem EBERBACH-CHANNEL. Am 18. November sei zwar der Termin, an dem das Baurechtsamt des Rhein-Neckar-Kreises dem Gymnasium einen Besuch abstatten wolle. Von Schließung der Schule sei aber keine Rede.

Diskussion im Forum

08.11.10

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