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Lehrreiche Fortbildungsmaßnahme


(Foto: privat)

(bro) (ul) Ersthelfer müssen regelmäßig eine Sanitätshelfer-Fortbildung (SAN-F) absolvieren. Kürzlich erhielten das Bäderpersonal des Badezentrums und die Eberbacher DLRG kompetente Unterstützung durch Timo Lind, Leiter der Rettungswache des Deutschen Roten Kreuzes in Eberbach. In einer dreistündigen Schulung wurde erklärt, geübt und vieles wiederholt.

Um als Ersthelfer medizinische Geräte bedienen zu dürfen, muss nach dem Medizinproduktegesetzt (MPG) eine qualifizierte Einweisung in die Geräte stattgefunden haben. Alle 18 Teilnehmer der Fortbildungsmaßnahme haben nun die Bestätigung, dass sie die technischen Gerätschaften im Notfall benutzen dürfen.

Der erste Teil der Übung fand in der DLRG Station statt, wo die Funktionsweise und die Besonderheiten der Hilfsmittel, die in einem Rettungswagen vorhanden sind, erklärt wurden. So wurden Vakuummatratze und -schiene vorgeführt, mit deren Hilfe ein gebrochener Körperteil stabilisiert und ruhig gestellt werden kann. Ein KED-System wird wie ein Korsett um den Körper geschnallt und ermöglicht ein Bergen aus Fahrzeugen oder aus einer Grube. Weiter wurde das Wissen um die Handhabung des Defibrillators (AED-Gerät) aufgefrischt, mit Hilfe eines gezielten Stromstoßes kann man den Herzschlag, z.B. nach Kammerflimmern, normalisieren. Wiederholt wurde auch die richtige Beatmung während der Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW). Der Einsatz eines Larynxtubus zur Atemwegssicherung kostet erst einmal Überwindung, weil hier ein flexibler Kunststoffschlauch in den Rachen eines Menschen ohne eigene Atmung eingeführt wird. Der Tubus erleichtert aber die Sauerstoffgabe während der HLW erheblich und sollte daher von geübten Ersthelfern immer eingesetzt werden.

Im zweiten Schulungsteil, der im Hallenbad stattfand, übten die Wasserretter alle Schritte einer Personenrettung aus dem Wasser: Anschwimmen an eine Person, die aus dem Wasser zu retten ist, abschleppen des „Geretteten“ bis zum Beckenrand sowie Techniken zum Herausheben aus dem Wasser. Ferner wurde der Zustand des Geretteten überprüft und an das Absetzen eines Notrufs erinnert. Zuletzt wurde von jedem Teilnehmer zehn Minuten lang die Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) durchgeführt, um einen Eindruck davon zu erhalten, wie lange Erste Hilfe geleistet werden muss, bis ein Rettungswagen eintrifft.

Diese Fortbildungsmaßnahme war für alle Teilnehmer ausgesprochen lehrreich. DLRG und Bäderpersonal bedankten sich bei Timo Lind und freuten sich, dass dieser die Einladung zum anschließenden gemeinsamen Abendessen annahm.

15.11.10

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