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Konzert im Zeichen der Romantik


(Foto: privat)

(bro) (apl) Das Adventskonzert der Eberbacher Kantorei am 5. Dezember um 17 Uhr in der evangelischen Michaelskirche Eberbach steht in diesem Jahr ganz im Zeichen der Romantik, denn aufgeführt werden Werke von Josef Gabriel Rheinberger (1839 – 1901) und Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847).

Rheinberger gehört zu den Komponisten, die nach Jahren des Vergessens wieder in das Bewusstsein der Musikwelt zurückgekehrt sind. Er wurde in Vaduz (Liechtenstein) geboren, kam aber schon früh auf Grund seines musikalischen Talents zur Ausbildung an das Konservatorium nach München, an dem er später eine Dozentur bekleidete. Seine Weihnachtskantate "Der Stern von Bethlehem", der Text stammt von seiner Ehefrau Franziska, war eine der Lieblingskompositionen Rheinbergers. Die Kantate umfasst neun Bilder, die von adventlicher Erwartung bis zur erfüllten Hoffnung durch die Geburt Jesu führen. Bis heute wird die Subjektivität und ihr emotionaler Ausdruck - typisch für die Spätromantik - hervorgehoben, was die Aufführung sicher bestätigen wird.

Felix Mendelssohn Bartholdy, dessen Oratorien Elias und Paulus sowie die Kantatensinfonie Lobgesang dem Eberbacher Konzertpublikum sicher noch in bester Erinnerung sind, vertonte zwischen 1830 und 1843 auch eine Reihe von Psalmen, einer Gattung der Kirchenmusik, die im 19. Jahrhundert eine hohe Wertschätzung genoss, darunter auch der Psalm 95, der in dem Konzert zur Aufführung kommt. Im November 1841 wurde die endgültige Fassung im Leipziger Gewandhaus aufgeführt. Mendelssohn entfaltet in diesem Werk eine reiche Palette an Ausdrucksmitteln, bis er das Werk im Pianissimo durch den Chor ausklingen lässt. Mendelssohn hatte im Sinn, Geburt, Leben und Tod in einem großen Oratorium zusammenzufassen, was ihm durch seinen Tod jedoch nicht vergönnt war. Erhalten ist das sogenannte Christus-Fragment, vollständig bearbeitet sind das Rezitativ, das Terzett und der Chorsatz des ersten Teils, die im Konzert erklingen werden.

Als Orchester wurde zum ersten Mal für ein Konzert der Kantorei die 1995 gegründete Mannheimer Kammerphilharmonie verpflichtet, die sich in kurzer Zeit zu einer festen Größe im Rhein-Neckar-Dreieck entwickelte und sich ein großes Repertoire von Bach bis Orff erarbeitete. Als Gesangssolisten wirken mit die Dresdener Sopranistin Constanze Albrecht, Konzertsängerin und Dozentin für Stimmbildung u.a. in Köln, Heidelberg und Mannheim und der Oratorien- und Konzertsänger Rüdiger Husemeyer (Tenor). Er erhielt seine Ausbildung an der Musikhochschule Karlsruhe, weiterführende Studien führten ihn an die Hochschulen in Köln und Basel. Erwähnenswert ist seine Zusammenarbeit mit Helmuth Rilling.

Die Gesamtleitung des Konzerts liegt in den Händen von Bezirkskantor Achim Plagge.

Karten sind erhältlich in der Buchhandlung Greif und im evangelischen Gemeindebüro auf dem Leopoldsplatz., Tel. (06271) 4787.

25.11.10

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