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Maßnahmen weitgehend abgeschlossen - Kritik und Lob für Informationspolitik

(hr) In der heutigen Gemeinderatsitzung informierte Projektsteuerer Gerhart Grüber über den aktuellen Stand der Brandschutzmaßnahmen am Hohenstaufen-Gymnasium. Inhaltlich gibt es nicht viel Neues, kostenmäßig schon: Grüber erhöhte die vor gut einer Woche genannte Schätzsumme von 250.000 Euro auf fast das Doppelte.

Knapp 480.000 Euro stehen unter dem Strich auf Gerhart Grübers aktueller Kostenzusammenstellung. Die Vorgeschichte und die seit 4. November ausgeführten Maßnahmen wurden bereits im Pressegespräch am 16. November erläutert (wir berichteten). Inzwischen wurden die Außenfluchttreppen angebracht, die Fluchtwege ausgeschildert sowie die Rauchschutzwände im Treppenhaus und in den Fluren fertiggestellt. Befürchtungen, dass es im Brandfall an den Schutztüren zu Staus kommen könnte, teilt Grüber nicht. Die Durchlässe sind teils nur einen Meter breit, weil größere Türen in der gebotenen Eile nicht zu beschaffen waren. Sollten bei Evakuierungsübungen doch Behinderungen an den Türen entstehen, habe man bereits vorgesorgt: Die Wände seien so präpariert, dass recht einfach breitere Türen eingebaut werden könnten.

Ein Großteil der jetzt entstandenen Gesamtkosten wäre zwar sowieso auf die Stadt zugekommen, weil beispielsweise die Einhausung des Treppenhauses ohnehin für das kommende Jahr geplant war. Allerdings wurde heute im Gemeinderat gerügt, dass auch Arbeiten im kürzlich erst fertig sanierten talseitigen Schulbau erforderlich waren und zu echten Mehrkosten geführt haben. Ob diese von den Verantwortlichen zurückgefordert werden können, ist noch unklar. Fragen warf heute auch die Rolle der Brandschutzbehörde beim Rhein-Neckar-Kreis auf, deren Vertreter bislang alle Baumaßnahmen am HSG ohne weiteres Hinterfragen des Brandschutzes abgesegnet und nun plötzlich für erheblichen Zeitdruck nicht nur in Eberbach gesorgt habe. Dem Vernehmen nach werden nun viele weitere Gebäude im Kreisgebiet unter die Brandschutz-Lupe genommen.

AGL-Stadtrat Peter Stumpf kritisierte die Informationspolitik der Verwaltung. Er habe von den am 4. November begonnenen Arbeiten erst am 9. November aus der Presse erfahren, so Stumpf. Allerdings hatte der EBERBACH-CHANNEL bereits am 5. November über die laufenden Arbeiten berichtet. Die Fraktionssprecher Rolf Schieck (SPD) und Peter Wessely (Freie Wähler) verteidigten die zögerlichen Informationen aus dem Rathaus. Ihrer Ansicht nach könne man die Öffentlichkeit erst informieren wenn es gesicherte Erkenntnisse gebe. Ansonsten sorge man nur zusätzlich für Verunsicherung. Dennoch: Die jetzt aufgelaufenen 480.000 Euro kamen offenbar ohne vorherige Legitimation durch den Gemeinderat zustande, und selbst Bürgermeister Bernhard Martin zeigte sich überrascht: Die Höhe der am Abend genannten Kosten habe er erst heute Vormittag erfahren.

Wenn demnächst noch die 160 provisorischen Feuermelder durch eine mobile Funkmeldeanlage ausgetauscht werden, dürfte der Brandschutz am HSG erst einmal den Anforderungen entsprechen. Die neue Anlage ist mit knapp 130.000 Euro einer der größten Kostenfaktoren. Dabei handelt es sich allerdings überwiegend nicht um einmalige Beträge, sondern um Mietkosten, die sich auf einen Anlagenteil zu 21.500 Euro für sechs Monate und einen Teil zu 100.000 Euro für 24 Monate belaufen.

Diskussion im Forum

25.11.10

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