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Diskussion um Nahwärmeversorgung in Baugebieten


Links der aktuelle Bebauungsplanentwurf "Wolfsacker", rechts der direkt angrenzende "Schafacker". (Repros: Hubert Richter)

(hr) Die Aufstellungsverfahren der unmittelbar benachbarten Bebauungspläne "Wolfsacker" und "Schafacker" am Südhang des Ohrsbergs (unsere Bilder) brachte der Eberbacher Gemeinderat vorgestern voran.

Nach geringfügigen Änderungen an den bisherigen Plänen billigte das Gremium die Entwürfe und beschloss deren erneute Offenlage. AGL-Stadträtin Kerstin Thomson beantragte die Erstellung eines Wärmeversorgungskonzeptes für die Baugebiete und dessen verpflichtende Aufnahme in die Bebauungspläne. Die AGL wollte damit die Bestrebungen Eberbachs unterstreichen, über das Projekt "Prima Klima" besonders klimafreundlich zu werden, denn eine zentrale Wärmeversorgung kann umweltfreundlicher sein als Einzelheizungen in jedem Gebäude. Allerdings wollte die Ratsmehrheit nicht so weit gehen, die künftigen Bauherren zur Beteiligung an einer Nahwärmeversorgung zu verpflichten. CDU-Sprecher Marcus Deschner warf der AGL-Rätin gar "Effekthascherei" vor. "Wir sind hier nicht im Sozialismus", stellte der Christdemokrat klar. Thomson konterte mit der Bemerkung, dass schon bisher in Bebauungsplänen allerhand verbindlich festgeschrieben werde und nicht jeder Bauherr machen könne was er wollle, von der Geschosszahl bis zur Dachfarbe. Stadtwerkeleiter Stefan Schwarz äußerte Bedenken wegen der Wirtschaftlichkeit, und laut Stadtbaumeister Steffen Koch müsse erst geprüft werden, ob eine Festschreibung der Wärmeversorgung im Bebauungsplan rechtlich möglich ist. Einstimmig beschlossen wurde schließlich, dass die Stadtwerke ein Nahwärmekonzept prüfen und dem Gemeinderat zur Beratung vorlegen sollen.

In der Unteren Talstraße 19 soll zum 1. Januar 2011 eine Koordinationsstelle für den Stadtteil Eberbach-Nord eingerichtet werden, die sich besonders an Eltern mit Migrationshintergrund wenden soll. Personell wird die Stelle mit einer halben Arbeitskraft besetzt, in der Trägerschaft der Volkshochschule und befristet bis 31. Juli 2011. Danach ist ein neues Projekt geplant. Mit der Maßnahme soll die Nachhaltigkeit des Projektes Eberbacher LebensFluss (E.L.F.) gesichert werden, das zum 14. November 2010 ausgelaufen ist.

Am Kuckucksmarkt 2011 wird es keinen verkaufsoffenen Sonntag in Eberbach geben. Auf Wunsch der Eberbacher Werbegemeinschaft (EWG) beschloss der Gemeinderat in einer Satzung stattdessen, am 27. März 2011 anlässlich der in Eberbach stattfindenden "Baumesse" einen verkaufsoffenen Sonntagnachmittag durchzuführen.

In der Übergangszeit bis zur Einführung der "gesplitteten Abwassergebühr" sollen die Gebühren als "Veranlagung unter Vorbehalt der Nachprüfung" erhoben werden. Der Gemeinderat änderte damit einen eigenen Beschluss vom 28. Oktober, nach dem die Gebührenzahlungen in der Übergangszeit als "Vorauszahlungen" deklariert werden sollten (wir berichteten).

Auch die Annahme von Spenden stand vorgestern wieder auf der Tagesordnung. Unter anderem hatte die Bootswerft Empacher der Dr.-Weiß-Grundschule für den Computerraum zehn Monitore im Wert von 1.200 Euro gespendet.

18.12.10

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