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AWO beschenkt Bedürftige


Links: Günther Ihrig und Barbara Krawczyk vom Vorstand der AWO Eberbach, Helmut Raab, Kurt Löffler und Ludwig Neuer (v.l.). Rechts: Gustel Mechler und Günther Ihrig beim Bepacken des Autos. (Fotos: Gustel Mechler/privat)

(aum) Seit Jahrzehnten ist es eine gute Tradition in der Neckarstadt, dass auch in den Haushalten, bei denen der Gabentisch zu Weihnachten oft leer steht, über die AWO doch noch ein Geschenk ankommt.

Eine Woche vor Weihnachten machen sich Vertreter der Arbeiterwohlfahrt mit einem schwer bepackten Fahrzeug auf den Weg durch die Stadt, um prall gefüllte Geschenktüten zu überbringen, zu deren Inhalt viele Mitbürger u.a. mit Spenden in der Sammelwoche der AWO beigetragen haben.

Menschen und Familien, die am Existenzminimum oder darunter leben, sieht man das oft nicht an. Sie versuchen die äußere Fassade aufrecht zu erhalten, schweigen oft aus Scham. Was ihnen vom Staat als Harz IV oder Hilfe zum Lebensunterhalt zur Verfügung gestellt wird, reicht auch meist wirklich nur für das Nötigste. Manchmal steht, vor allem bei Frauen, am Ende eines arbeitsreichen Lebens eine Rente, die hinten und vorne nicht reicht: für Extras ist da nicht viel Platz. Für junge alleinstehende Mütter ist es oft unerträglich, wenn sie den Weihnachtserwartungen aus leuchtenden Kinderaugen nichts Entsprechendes bieten können.

Hier greift in Eberbach jedes Jahr die Arbeiterwohl helfend ein. Traditionell arbeitet sie dabei auch mit der Stadt Eberbach zusammen. Die städtischen Mittel sind zwar beschränkt, man weiß dort aber, wo die Not am Größten ist und schaltet die Wohlfahrtsorganisation gelegentlich ein. Die AWO ihrerseits hilft mit Beratung, gibt aber auch Individualhilfe in einzelnen Härtefällen. Zur Weihnachtszeit steht ihr in diesem Jahr auch der Schifferverein zur Seite. Alljährlich sammelt er bei seiner Adventsfeier unter seinen Mitgliedern für wohltätige Zwecke. In diesem Jahr hat die Zunft der Schiffsleute wieder 350 Euro zusammenbekommen und der AWO für die Weihnachstpäckchen-Aktion übergeben.

Die Vorbereitungen der Arbeiterwohlfahrt für die Weihnachtspäckchen-Aktion beginnen schon weit vor der Adventszeit. Viele Helfer müssen dabei zusammenwirken. Zunächst gilt es, den Kreis der Bedürftigen zu ermitteln. Hier trägt die Arbeiterwohlfahrt, soweit sie die Betroffenen nicht durch eigene Kontakte selber kennt, rund ums Jahr Informationen zusammen und kümmert sich um die Adressen. Aus den Angeboten verschiedener Geschäfte in der Vorweihnachtszeit wird der Einkauf schließlich zusammengestellt. Dabei wird auch berücksichtigt, dass in einem großen Teil der Haushalte Kinder und Kleinkinder leben. Danach geht es auf große Einkauftour, wobei meist mehrere Fahrten notwendig sind. Der Chef von REWE-Eberbach, Gerhard Kessler, legte in diesem Jahr von sich aus sogar noch ein Spende dazu. Abschließend wird dann stundenlang sortiert, damit die großen AWO-Leintaschen gleichmäßig prall gefüllt und mit viel Liebe hergerichtet werden können. Mit dabei sind immer auch kleine Gaumenfreuden, die man sich sonst nur selten gönnen kann. Dazu natürlich Weihnachtsgebäck, oft gibt auch noch ein Flasche Wein.

Grundlage für die Weihnachtspäckchen-Aktion der AWO sind die dem Ortsverein verbliebenen Spenden aus der alljährlichen Sammelwoche. Der Einsatz der Eberbacher Helfer erfolgt ausschließlich ehrenamtlich, nicht ein Cent wird für die Verwaltung abgezweigt.

Erstmals in diesem Jahr hat sich auch das „Spatzennest“ an der weihnachtlichen AWO-Aktion beteiligt. Für alleinerziehende Mütter mehrerer kleiner Kindern mit schwerem sozialen Stand stellte der gemeinnützige private Trägerverein Gutscheine für Einkäufe beim DM-Markt zur Verfügung. Bei der Auswahl der Empfängerinnen verlässt man sich auf die AWO, die aus ihrer sozialen Arbeit heraus mehr Kenntnis und Zugang zu den Betroffenen hat.

In diesem Jahr war das Verteilen der Geschenktaschen besonders schwierig. Die Helfer der Arbeiterwohlfahrt ließen sich aber von den starken Schneefällen dieser Vorweihnachtszeit nicht abschrecken. Mit ihrer langen Liste waren sie am Samstagmorgen bis in den späten Nachmittag unterwegs. Manchmal waren sogar zwei Anfahrten erforderlich, bis auch das letzte Paket unter den Gabentisch gelegt werden konnte.

22.12.10

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