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Grußwort des Bürgermeisters zum Jahreswechsel


(Foto: privat)

(bro) Heute geht das Jahr 2010 zu Ende. Zum Jahreswechsel hat uns Eberbachs Bürgermeister Bernhard Martin ein Grußwort übermittelt, das wir hier im Wortlaut wiedergeben:

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
liebe Jugendliche, liebe Kinder,

die Wirtschaft brummt, die Beschäftigungszahlen klettern rasant nach oben, die Stadt macht keine Schulden mehr, Weihnachten war weiß: Mensch, was willst Du mehr?

Nun, diese Frage ist natürlich nicht allzu ernst gemeint. Denn wir Menschen streben doch stets nach dem, was wir noch nicht haben, und das ist eigentlich auch gut so. Gar nicht gut ist es aber, wenn wir dabei vergessen, wie gut es uns schon jetzt geht, zumindest so alles in allem, und aufs Ganze gesehen.

Doch will ich nicht leugnen, dass viele von uns Grund genug zur Unzufriedenheit haben. In unserer Stadt hat es da im abgelaufenen Jahr die Geschäftsleute in der Innenstadt besonders hart getroffen. Die Großbaustelle Neckarstraße - Brückenstraße - Odenwaldstraße - Neuer Markt hätte auch dann schon zu starken Behinderungen geführt, wenn sie reibungslos abgelaufen wäre. Erschwerend hinzu kam eine unheilige Allianz von Planungsfehlern, Pfusch bei der Ausführung und der frühe Wintereinbruch, die uns einige Monate Verzögerung beschert hat. Gut, die Fehler wurden so rechtzeitig erkannt, dass die Stadt wenigstens nicht auf den Mehrkosten sitzen bleibt. Aber den Ärger, die Beeinträchtigung des Straßenverkehrs, die schlechte Erreichbarkeit vieler Geschäfte: Das zahlt uns - und den betroffenen Geschäften - keiner. Als Bürgermeister bin ich zwar zur Unparteilichkeit verpflichtet, aber die Geschäftsinhaber außerhalb der Innenstadt mögen mir verzeihen, wenn ich jetzt alle Kunden bitte, ihrem Herzen einen Ruck zu geben, die derzeit etwas beschwerliche Zufahrt zur Innenstadt auf sich zu nehmen und die Geschäfte dort so aufzusuchen, als ob es keine Baustelle geben würde: So viel weiter als sonst sind die Wege ja gar nicht.

Haarsträubende Planungsfehler und unglaublicher Pfusch am Bau: Dafür steht der leider schon fertig gestellte Bauabschnitt am Gymnasium. Und zwar deswegen „leider“, weil die Mängel erst jetzt an die Oberfläche kommen - viel zu spät also, um sie schadlos zu beheben. Ich bin, wie Sie wohl auch, entsetzt, und frage mich: Wie konnten solche gravierenden Fehler geplant werden, ausgeführt werden und so lange unbemerkt bleiben? Mein Vertrauen in „Baufachleute“ hat im vergangen Jahr jedenfalls massiv Schaden genommen. Nun sind die Juristen am Werk, um zu retten, was noch zu retten ist. Um hier die Position der Stadt nicht zu schwächen, so raten unsere Juristen, solle sich die Stadt nicht öffentlich dazu äußern, wer woran wohl Schuld hat. Auch ich soll natürlich dazu nichts sagen. Daher antworte ich derzeit auf solche Fragen sehr wortkarg, und auch Leserbriefe zu diesem Thema beantworte ich nicht. Dies leider auch, wenn deren Inhalt noch so unsinnig ist. Ich muss mich da oft schon sehr beherrschen, auch, weil ich natürlich weiß, dass viele von Ihnen eine Antwort von mir erwarten.

Was passiert denn 2011 so alles in Eberbach? Die gute Nachricht ist, dass die Baustellen weniger werden. Doch Ruhe auf den Straßen bedeutet nicht auch Ruhe in den Köpfen. Denn wir stecken inmitten von langfristig angelegten Planungen für unterschiedlichste Bereiche der Daseinsfürsorge für Sie, die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt. Und wie bisher auch, werden wir Ihnen diese Planungen vorstellen und um Ihre Meinung bitten. Was geschieht mit den Freiflächen zwischen Neckarstraße und Brückenstraße? Wie geht es weiter mit dem Gebäude des Dr.-Schmeißer-Stifts? Wie können wir unsere Innenstadt für uns, unsere Nachbarn und unsere Gäste noch attraktiver gestalten?

Diese Fragen sind nur die Spitze des Eisbergs an Themen, die ich Ihnen gerne näher bringen möchte. Eine erste Gelegenheit dazu ist unser Neujahrsempfang am Sonntag, 9. Januar 2011, um 11.30 Uhr im Großen Saal der Stadthalle. Ich lade Sie herzlich dazu ein!

Morgen beginnt das neue Jahr. Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien, dass es ein gutes, ein gesegnetes Jahr für Sie wird, und lege uns die Worte des Engels ans Herz, der den Hirten auf dem Felde erschien: Fürchtet Euch nicht!

Herzliche Grüße,
Ihr Bernhard Martin


31.12.10

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