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Bei 168 Einsätzen wurden 50 Menschen gerettet


Oben: Der Komandant der Gesamtwehr Markus Lenk (l.) und Bürgermeister Bernhard Martin(r.) mit den für 25 Jahre geehrten Aktiven. Bild unten links: Markus Lenk mit Karl Wäsch, dem Verbandsvorsitzenden Hans-Peter Wey und Bernhard Martin (v.l.). Bild unten rechts: der stellvertretende Komandant Ralf Böhm (l.) und Markus Lenk (r.) mit den beförderten Feuerwehrmännern. (Fotos:Wörner)

(tw) Zur Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Eberbach am Freitagabend konnte Gesamtkommandant Markus Lenk neben zahlreichen Feuerwehrkameraden den stellvertretenden Kreisbrandmeister Udo Dentz, den stellvertretenden Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbands Hans-Peter Wey, Bürgermeister Bernhard Martin, Vertreter der Stadt sowie einige Gemeinderäte und Ortsvorsteher im Feuerwehrgerätehaus begrüßen.

Nachdem die Vertreter aus den Ortsteilen Brombach, Friedrichsdorf, Lindach, Pleutersbach und Rockenau von den Abteilungswehren berichtet hatten, erläuterte Schriftführer Stefan Eckhardt den Jahresbericht für die Abteilung Stadt. Alle Berichte wurden von Schriftführerin Sandra Eckhardt durch eine Präsentation mit Bildern und Texten auf einer großen Leinwand unterstützt.
Die Eberbacher Gesamtwehr zählte zum 1. Januar des Jahres 279 Mitglieder, 180 Aktive, 49 Jugendfeuerwehrangehörige und 50 Alterskameraden. 117 der Mitglieder gehören zur Abteilung Stadt, 69 sind im aktiven Dienst, 38 in der Jugendfeuerwehr und 10 Kameraden gehören der Altersmannschaft an.
Die Feuerwehrkameraden absolvierten vergangenes Jahr 24 Hauptdienste und trafen sich zu weiteren Terminen, wie u.a. die Unterstützung der Jugend bei der Christbaumsammelaktion oder die Streckensicherung beim Frühlingslauf. Die Feuerwehr beteiligte sich auch mit einem Angebot bei den Ferienspielen oder der Fahrzeugausstellung am Neckarlauer. Am 22. Oktober beteiligte man sich an der großen Übung am Hirschhorner Tunnel. Außerdem besuchte man zahlreiche Jubiläen und Veranstaltungen befreundeter Wehren, berichtete Eckhardt weiter. Auch die Aus- und Fortbildung in Lehrgängen nahm erheblichen Raum ein im Verlauf des vergangenen Jahres. In seinem Rückblick auf die Einsatzstatistik des vergangenen Jahres, mit 168 Einsätzen der Gesamtwehr (149 der Abteilung Stadt), bei denen 50 Menschen gerettet wurden, erinnerte Stefan Eckhardt nochmals an einige Ereignisse, die allen in Erinnerung geblieben sind. Den glimpflich verlaufenen Unfall an der Shell-Tankstelle, den Unfall auf der Burg Stolzeneck, den Frontalzusammenstoß auf der B 37 oder den Brand im "Bierhäusel" vor Kurzem erst.

Mit 168 Einsätzen im Jahr liege man im Rhein-Neckar-Kreis im oberen Drittel der Gesamtstatistk. Das seien rein rechnerisch alle 2,17 Tage ein Einsatz, so Gesamtfeuerwehrkomadant Markus Lenk bei seiner Ansprache auf der Hauptversammlung. Aus diesem Grund könnten die freiwilligen Helfer künftig auch keine Insekten mehr bekämpfen und Ölspuren nur noch beseitgen, wenn "Gefahr im Verzug" sei. In diesen Fällen müsse man auf private Dienstleister verweisen, da sonst die Anzahl der Einsätze leicht auf 200 steigen könne, meinte der Komandant. Im freiwilligen Feuerwehrdienst sollte sich das Aufgabengebiet auf die Pflichtaufgaben einer Feuerwehr beschränken. Außerdem werde die Aus- und Fortbildung zunehmend zeitintensiver und anspruchsvoller. Er sei schon ein wenig stolz angesichts der in Ausbildung und Einsatz gleichermaßen hochmotivierten Truppe. Lenk bedankte sich beim Bürgermeister, dem Gemeinderat und dem Stadtbauamt für die reibungslose Zusammenarbeit bei den Renovierungsarbeiten der Gerätehäuser in Rockenau, Brombach und Friedrichsdorf. Neben einem attraktiven Angebot für die Jugend, wie im Bericht des Jugendleiters beschrieben, das neben Dienst- und Übungsstunden letztes Jahr auch einen Elterninformationsabend mit Schauübung, ein Zeltlager und weitere Freizeitaktivitäten beinhaltete, sollen eine verbesserte Homepage und ein Facebookauftritt für die Eberbacher Feuerwehr werben.

Bürgermeister Bernhard Martin bedankte sich bei den Feuerwehrleuten für die vielen geleisteten Einsätze und die gute Zusammenarbeit. Auch Martin ging noch einmal auf den Unfall bei der Burg Stolzeneck ein und zitierte den leitenden Einsatzarzt Dr. Schottmüller. Nach dessen Worten lief der Einsatz der Rettungskräfte hervorragend, maßgeblich auch durch das vorbildliche Verhalten der Eberbacher Feuerwehr und des Komandanten Markus Lenk. Martin bekräftigte bei dieser Gelegenheit auch das Festhalten am Abteilungskonzept der Feuerwehr. Dieses sei unverzichtbar für Eberbach mit seiner speziellen Struktur, durch den Neckar getrennt und mit nur einer Brücke verbunden. Die Ausschreibung des Rüstwagens, konnte der Bürgermeister in Sachen Neubeschaffung berichten, sei schon erfolgt und der Vergabebeschluss für den Mannschaftswagen für die Abteilung Friedrichsdorf soll morgen in der Verwaltungs- und Finanzausschusssitzung erfolgen. Der neue Atemluftkompressor für das Feuerwehrgerätehaus soll noch im Januar eingebaut werden.
Bürgermeister Bernhard Martin wünschte den Feuerwehrmännern körperliche und auch seelische Gesundheit angesicht ihrer nicht immer einfachen Aufgaben. Ein Dank ging auch an die jeweilgen Partner für das aufgebrachte Verständnis.

Ehrungen und Beförderungen

Vom Land Baden -Württemberg geehrt wurden:
Ferdinand Beisel von der Abteilung Stadt, mit dem Ehrenabzeichen in Gold für 40 Jahre aktiven Feurwehrdienst.(Der Geehrte konnte am Freitag nicht an der Jahreshauptversammlung teilnehmen)
Marc Schneider von der Abteilung Stadt (unser Bild oben 2. von links), Ralf Böhm Abt. Friedrichsdorf (3. v.l.), Michael Strümpfler Abt. Stadt (4. v.l.), Berthold Rupp Abt. Lindach (5. v.l.), Frank Wäsch Abt. Rockenau (6. v.l.) und Jochen Riedinger Abt. Rockenau (7. v.l.) mit dem Ehrenabzeichen in Silber für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst. (Der Geehrte Dieter Pohl von der Abt. Brombach konnte konnte nicht an der JHV teilnehmen).

Vom Landesfeuerwehrverband geehrt wurden:
Adolf Schulz von der Abt. Pleutersbach für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr (Abzeichen in Gold, er konnte die Ehrung nicht persönlich entgegennehmen).
Kurt Wäsch von der Abt. Rockenau (unser Bild unten links, 2. v.l.) für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr (Abzeichen in Silber).

Beförderungen:
Marco Bräutigam von der Abt. Stadt wurde mit Wirkung vom 13. Januar 2012 zum Oberbrandmeister befördert.
Björn Erb von der Abt. Stadt erhielt mit Wirkung vom 13. Januar 2012 seine Beförderung zum Löschmeister.

Diskussion im Forum

15.01.12

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