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Verkehrsfreigabe in der Neckarhälde - Stadt soll mindestens eine Million Euro mehr zahlen


Die Straßenbauarbeiten sind fast fertig. (Foto: Hubert Richter)

(hr) Gute und schlechte Nachrichten gibt es im Zusammenhang mit dem Umbau der Eisenbahnunterführung am Nordende der Neckarhälde: Sie wird ab Samstag für den Verkehr freigegeben, aber auf die Stadt kommen offenbar enorme Mehrkosten zu.

Die Straßenbauarbeiten konnten diese Woche soweit abgeschlossen werden, dass gestern die Asphalttragschicht eingebaut werden konnte. Aufgrund der aktuellen Temperaturen ist es jedoch nicht möglich, die Asphaltdeckschicht (oberste Schicht der Straßenfläche) aufzubringen. Dazu müsste es etwas wärmer sein. Bis dahin wird die Durchfahrt unter der Eisenbahnüberführung für den Verkehr freigegeben. Für den Einbau der Asphaltdeckschicht und notwendige Nacharbeiten an den Bohrpfahlwänden ist eine erneute Sperrung der Eisenbahnüberführung für den Verkehr erforderlich. Wann diese sein wird, soll laut Stadtbauamt vorher bekanntgegeben werden. Der für die Anwohner eingerichtete Shuttle-Service steht ab 1. Februar nicht mehr zur Verfügung.

Wie Bürgermeister Peter Reichert in der heutigen Gemeinderatssitzung bekanntgab, überraschte die DB Netz AG die Stadt aufgrund einer Kostensteigerung mit einer Erhöhung des städtischen Kostenanteils um rund eine Million Euro, eine Steigerung um rund 70 Prozent gegenüber der Schätzung vor drei Jahren. Das habe man am 20. Januar erfahren, basierend auf einer vorläufigen Kostenaufstellung vom August 2013. Gut möglich also, dass es in der Endabrechnung sogar zu noch höheren Kosten kommt. Die Stadt habe seit Monaten vergebens versucht, Informationen von der DB Netz AG zu erhalten, so Reichert. Erst jetzt seien diese mit großer Verspätung vorgelegt worden Die Kostenverteilung zwischen Bahn und Stadt wird in einer so genannten Kreuzungsvereinbarung geregelt. Reichert will die enormen Mehrkosten für die Stadt nicht einfach akzeptieren. Zu einem gestern anberaumten Gespräch in Eberbach sei kein Vertreter der DB Netz AG erschienen. Bis zur Klärung der Forderungen und offener Fragen hat der Bürgermeister jetzt erst einmal alle Zahlungen an die Bahn gestoppt. Rechtliche Möglichkeiten, sich gegen die hohen Forderungen zu wehren, sollen geprüft werden. Nach Ansicht der Verwaltung hat die DB Netz AG mit der unterbliebenen rechtzeitigen Information der Stadt eklatant gegen geltendes Recht verstoßen. Am deutlichsten machte in der Sitzung heute CDU-Stadtrat Udo Geilsdörfer seinem Ärger Luft: "Die Geschäftspraktiken der Bahn sind haarsträubend" sagte er und bezeichnete die DB Netz AG schlicht als "Sauladen".

30.01.14

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