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Geplante Windkraftnutzung auf der Sensbacher Höhe erregt die Gemüter


(Fotos: Barbara Gusz)

(bg) Auf großes Interesse stieß am Dienstagabend die Bürgerversammlung der Gemeinde Sensbachtal. Rund 150 Bürgerinnen und Bürger kamen ins Gemeindezentrum in Unter-Sensbach.

Drei Themen standen auf der Tagesordnung: Interkommunale Zusammenarbeit, Windkraftnutzung auf der Sensbacher Höhe und Anfragen.

Claus Spandau von der IKZ berichtete über die Interkommunale Zusammenarbeit, die schon seit über 50 Jahren besteht. Die Zusammenführung organisatorischer Teile von kommunalen Verwaltungen, die zu Erleichterungen bei der Bewältigung der Aufgaben dienen soll, hat aber auch Nachteile, beispielsweise der Abbau von Stellen.

In Sachen Windkraft gab es Kritik an Bürgermeister Egon Scheuermann und der Gemeindevertretung. Bereits im Eingangsbereich zeigten viele Bürger mit Plakaten, dass sie die Windkraftnutzung im Bereich Sensbacher Höhe ablehnen. Die Gemeinde Sensbachtal will 1,6 Prozent ihrer Fläche für Windkraftnutzung zur Verfügung stellen, das Soll im Odenwaldkreis liegt bei 2 Prozent. Weil manche Regionen keine geeigneten Flächen haben, ist es möglich, dass der Odenwaldkreis noch weitere Flächen einreichen muss. Es könnte zusätzlich dann noch der Erzenberg und der Bereich zwischen Reußenkreuz und Hohenberg vorgesehen werden, so die Aussage von Bürgermeister Scheuermann. Die EGO Erbach/Michelstadt kann Flächen von privaten Grundstückbesitzern, Staatswaldflächen von Hessen-Forst sowie kommunale Flächen für ein Betreibermodell anpachten, insgesamt 129 ha. Das Regierungspräsidium in Darmstadt hat bereits die Genehmigung erteilt.

Es sollen auf der Sensbacher Höhe sechs Windenergieanlagen (von ursprünglich zwölf geplanten) des Typs Enercon 115 aufgestellt werden. Es sind Windräder mit einer Turmhöhe von 148 Metern, mit Rotorblattheizung und Eisüberwachung. Weil diese Anlagen getriebelos sind, soll es keine Brandgefahr geben. Allerdings wird bei der Herstellung der Rotoren ein seltenes Metall eingesetzt, das nur in China abgebaut wird. Dabei entstehen giftige Abfallprodukte. In den Fragen der Bürger ging es um Wirtschaftlichkeit und Auswirkungen auf die Immobilienwerte. Es wurden auch gesundheitliche Bedenken geäußert (Thema Infraschall), es regte sich offener Widerspruch, nicht zuletzt auch wegen der befürchteten Verschandelung der Landschaft.

28.03.14

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