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Mit innovativen Konzept auf Jahre gesichert

(hof) Nachdem bereits die Gesamtlehrerkonferenz und der Gesamtelternbeirat der Winterhauch-Schule zugestimmt hatte, stimmte nun auch der Gemeinderat Waldbrunn einer Kooperation der hiesigen Grundschule mit der Stephen-Hawking-Schule für Körperbehinderte in Neckargemünd und der Schwarzbach-Schule für geistig Behinderte in Schwarzach zu.

Zuvor hatte Bürgermeister Markus Haas darauf hingewiesen, dass die Werkrealschule in Limbach einen Antrag auf Anerkennung als Gemeinschaftsschule gestellt hat, weshalb die bisher noch in Waldbrunn unterrichteten Schüler der fünften und sechsten Klassen ab 2015/16 in Limbach zur Schule gehen. Die Winterhauchgemeinde ist dann ohne weiterführende Schule, so das Gemeindeoberhaupt. Um die Zukunft des Schulstandorts als Grundschule zu sichern, soll nun in Strümpfelbrunn eine Außenklasse der Stephen-Hawking und der Schwarzbach-Schule eingerichtet werden.

Rektor Ulrich Schöpwinkel stellte die Kooperation der drei Schulen im Gemeinderat vor. Nachdem man zunächst eine Außenklasse der Stephen-Hawking-Schule ins Auge gefasst hatte, erkannte man schnell, dass die notwendige Schülerzahl nicht erreicht werde. Daher solle nun auch die Schwarzbach-Schule an der Kooperation beteiligt werden. Für Waldbrunn sei diese Kooperationsklasse ein Chance, den Schulstandort nachhaltig zu sicher. Gerade im Zusammenhang mit dem Thema Inklusion könne man die Schule neu aufstellen und weiter entwickeln.

Während bisher beide Schulen mit sehr viel Erfolg sogenannte Außenklassen betreiben, soll in Waldbrunn die gemeinsame Beschulung von körperlich, geistig behinderten und nichtbehinderten Kinder am Standort Waldbrunn ermöglicht werden. Im Hinblick auf die Inklusion könne man vor Ort ein komplettes Bildungsangebot schaffen und aufgrund von Verträgen auch langfristig vorhalten. Ein solcher Schritt trage zur Sicherung des Grundschulstandorts bei, stellte Schöpwinkel die Vorteile heraus.

Darüber hinaus steigere man durch einen solchen Schulentwicklungsschritt die Wohnortattraktivität, gehe den ersten Schritt hin zu einer Öffnung als Ganztagsschule und könne Kindergärten einbinden. Eine weitere Beschulung nach der Grundschulzeit im Rahmen der regionalen Schulentwicklung in Limbach möglich sein.

Die Kooperation der drei Schulen könne bei nach der Zustimmung im Gemeinderat bereits 2014/15 beginnen. Das notwendige Personal wie Sonderschullehrer, Ergo und Physiotherapeuten werden von den Kooperationspartnern gestellt. Allerding müsse die Gemeinde Waldbrunn einige Umbaumaßnahmen durchführen, um die Barrierefreiheit zu gewährleisten. Darüber hinaus müssen Differenzierungs- und Therapieräume eingerichtet werden. Neben den Umbaumaßnahmen seien Investitionen im Bereich Mittagstisch notwendig, so Schulleiter Schöpwinkel weiter.

Abschließend hob Schöpwinkel hervor, dass alle Schüler, Lehrer und Eltern von einer Kooperationsklasse profitieren. Insbesondere die Kinder erwerben bzw. verbessern im täglichen Umgang miteinander ihre sozialen Kompetenzen und der Umgang mit behinderten Schülern wird als völlig normal empfunden.

Die Fraktionssprecher standen der Kooperation der drei Schulen sehr aufgeschlossen gegenüber, weshalb das Gremium einstimmig für die Einrichtung einer Kooperationsklasse votierte.

30.03.14

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