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Lehreraustauschaktion hat Tradition


(Foto: privat)

(bro) (stve) Zum Wochenende weilte Besuch aus Thonon in Eberbach. Jeweils eine Delegation der Lehrerkollegien des Collège Champagne sowie des Lycée de la Versoie statteten dem Hohenstaufen Gymnasium einen Besuch ab. Auf dem Programm der Lehreraustauschaktion im Rahmen der städtepartnerschaftlichen Zusammenarbeit stand am Samstag auch ein Empfang im großen Saal des Eberbacher Rathauses, gemeinsam mit zahlreichen Vertretern des Kollegiums des Hohenstaufen Gymnasiums.

Die Atmosphäre war locker, man kannte sich im Wesentlichen. Dennoch waren sowohl auf deutscher als auch auf französischer Seite viele Neulinge mit dabei, sogar solche, die keine Fremdsprachen unterrichten.

In der großen Runde der Ratsbestuhlung stellte sich Bürgermeister Peter Reichert den Pädagogen vor. Obwohl er in Eberbach gerade einmal etwas über ein Jahr als Bürgermeister tätig ist, habe er schon mehrfach erfahren können, wie lebendig diese Städtepartnerschaft ist. Mit nunmehr 53 Jahren sei sie eine der ältesten in Deutschland, sogar zwei Jahre älter als der Élysée-Vertrag, aus dem sich die deutsche-französischen Städtepartnerschaften nach 1963 entwickelten. Der Schüleraustausch im Klassenverband mit dem Lycée de la Versoie ist nun schon seit 34 Jahre eine feste schulische Einrichtung. Ein Drei-Tage- Besuch sei aber sicher, „zu wenig, um Eberbach kennenzulernen“, stellte Bürgermeister Peter Reichert fest. Vielleicht reiche der kleine Blick aber, trotz des schlechten Wetters, um den Entschluss zu fassen, der Partnerstadt auch einmal einen längeren Besuch abzustatten. Er selbst habe auf jeden Fall schon im vergangenen Jahr mit seiner Familie in Thonon seinen Sommerurlaub verbracht. Sein Fazit: „Wir waren begeistert.“ Damit bei den französischen Besuchern, trotz der Kürze der Zeit, auch ein bleibendes Bild erhalten bleiben kann, überreichte er zwei Bildbände über die Sehenswürdigkeiten der Neckarstadt.

Zweisprachig und dennoch sehr launig blieb es auch, als Helmut Schultz, Rektor des Hohenstaufen-Gymnasiums, das Wort ergriff. Obwohl selbst des Französischen mächtig, ließ er hier Christine Kley-Guermeur, der Vorsitzenden des Partnerschaftskomitees in Eberbach, als Muttersprachlerin den Vortritt. Sie seien mittlerweile so aufeinander eingespielt, dass sie seine Reden wohl auch schon übersetzen könnte, bevor er sie überhaupt gehalten habe, frotzelte er. Schultz bedankte sich bei der Eberbacher Stadtverwaltung für deren umfassende Unterstützung sowohl als Schulträger als auch als Gemeinde. Mit jedem der schon traditionellen Kontakte und Treffen vertiefe sich die Freundschaft auf politischer und auch auf privater Ebene. Dies sei notwendig, um den Pädagogen die persönliche Motivation zu geben, die arbeitsintensiven Aufgaben zu schultern, die mit Schüleraustauschaktionen im Klassenverband verbunden sind. Im Laufe der Jahrzehnte hätten sich dabei aus den zahlreichen Kontakten viele persönliche und aktive Freundschaften gebildet. Dies zeige sich auch darin, dass sich diesmal auch wieder einige pensionierte Lehrer aus Thonon und Eberbach an dem Ausflug beteiligt hätten. Gerade diese Kontakte auf Ebene der Lehrer seien immens wichtig für einen permanenten Schüleraustausch. Freundschaften und gegenseitiges Verständnis unter den Lehrkräften im Vorfeld fördere den notwendigen persönlichen Einsatz für Schüleraustauschmaßnahmen. Bei den Schülern fördere der Austausch, der Kontakt zu deutschen Schülern und Familien sowohl das Sprachverständnis als auch die Lernmotivation.

Laura Serbonnet vom Lycée de la Versoie richtete ihre Grußworte erst in deutsch, dann auf französisch an die große Runde. Sie freute sich darüber, wieder einmal im Rahmen eines der turnusgemäßen zweijährigen Besuchsrunden dabei zu sein, und es sei immer wieder ein schönes Wiedersehen. Besonders freue sie, dass in diesem Jahr wieder sehr viel junge Neulinge dabei seien. Die Älteren würden sich teilweise schon sehr lange kennen und seien auch gut miteinander befreundet.

Fabienne Zuber vom Collège Champagne Thonon berichtet von den Problemen an ihrer Schule, die in den vergangenen drei Jahren den Schüleraustausch haben stocken lassen. Dies sei nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass in dieser Zeit nur Oberreferendare neu an ihre Schule gekommen seien, die aber keinen Schüleraustausch durchführen dürfen. Bereits für Anfang des nächsten Schuljahres sei nun aber die Gründung eines Lehrerteams vorgesehen, der die bewährte Tradition wieder aufgreifen und zu neuem Leben führen soll. Der Schüleraustausch sei ein bewährter Weg zur Öffnung der Schüler für die Welt und bereichere in hohem Maße Leben und Persönlichkeit der Schüler sowie deren Bereitschaft Fremdsprachen, insbesondere Deutsch, zu lernen.

Nach dem Ende des offiziellen Teils blieb noch reichlich Zeit, sich bei kleinen Snacks zusammenzufinden und alte Freundschaften zu pflegen bzw. neue Kontakte aufzubauen.

10.04.14

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