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Informationen über das Kunstwerk zum Gedenken an die Judenverfolgung


Links Bürgermeister Peter Reichert, rechts Hans Wipfler bei Erläuterungen zum Mahnmal und zur Ausstellung. (Fotos: Hubert Richter)

(hr) Am 9. November 2013 wurde zum Gedenken an die Verfolgung und Ermordung jüdischer Mitbürger durch das Nazi-Regime in Eberbach auf dem Synagogenplatz ein Mahnmal eingeweiht (wir berichteten). Im Rathaus informiert jetzt eine Ausstellung über die Entstehung der Gedenkstätte.

Das Mahnmal wurde im vergangenen Jahr vom Neigungskurs "Bildende Kunst" des Hohenstaufen-Gymnasiums (HSG) in Zusammenarbeit mit dem Bildhauer Hans Wipfler gestaltet. Wie Wipfler heute schilderte, sei er nach einer Diskussion im Forum des EBERBACH-CHANNEL auf die Idee zu der Einrichtung gekommen. Zunächst habe ihm ein Brunnen vorgeschwebt, weil Wasser das Leben symbolisiere. Aus Kostengründen musste dann aber eine andere Gestaltung gewählt werden. Robert Moray, Initiator der Verlegung von "Stolpersteinen" in Eberbach (wir berichteten), hatte eine Gedenktafel für die ehemaligen jüdischen Mitbürger vorgeschlagen. Bürgermeister Peter Reichert regte an, beide Projekte zusammenzuführen, und so entstand schließlich das Mahnmal auf dem Synagogenplatz, unweit des Standorts der ehemaligen Eberbacher Synagoge. Moray selbst konnnte an der heutigen Ausstellungseröffnung nicht teilnehmen und ließ sich entschuldigen.

Kunstlehrer Markus Reuter vom HSG erläuterte die künstlerische und handwerkliche Ausführung der Reliefs auf dem Mahnmal durch die Schülerinnen. Die Ausstellung zeigt in zahlreichen Fototafeln auf drei Geschossen im Rathaus den Herstellungsvorgang des Werks. Auch Rabbi Shaul Friberg aus Heidelberg war heute gekommen und lobte die Art des Gedenkens an die Nazi-Greuel in Eberbach.

Bürgermeister Peter Reichert lud zum Betrachten des Mahnmals ein, das seinen Beobachtern viel zu sagen habe. Er verteilte schließlich aufwändig gestaltete Dankeskarten (unser Bild links) an die Initiatoren und Beteiligten des Kunstwerks. Das Klarinettenensemble "Flotte Klappen" begleitete die Ausstellungseröffnung musikalisch.

04.05.14

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