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Vor dem Einschwimmen kam die Fortbildung


(Fotos: privat)

(bro) (ul) Die Ankündigung, sich mehr in der Ausbildung zu engagieren, setzt die DLRG Eberbach zügig in die Tat um. Sie führte am Wochenende bereits die zweite Weiterbildungsmaßnahme innerhalb von vier Wochen durch.

Kürzlich trafen sich 20 DLRG-Mitglieder zur Sanitäts-Fortbildung, kurz SAN-F. Alexander Walter von der DLRG Heidelberg kam nach Eberbach, um wichtige Erste-Hilfe-Maßnahmen wie die Herz-Lungen-Wiederbelebung mit Beatmungsbeutel oder den richtigen Maßnahmen bei Hitzschlag oder Sonnenstich zu wiederholen. Auch wurden der Gebrauch des AED-Gerätes, des Spineboards als Tragehilfe oder des Larynxtubus zur Atemwegssicherung trainiert. Zur besseren Veranschaulichung beim Thema Herz brachte der Schulungsleiter sogar die Herzklappe eines Schweines mit, die bei Menschen eingesetzt wird. Zuletzt wurde die Übergabe von Patienten an den Notarzt geübt.

Am vergangenen Wochenende wurde die Eröffnung der Freibadsaison mit dem traditionellen Einschwimmen der DLRG erneut zur Schulung genutzt. Zwei wichtige Themen standen im Fokus: Wie ist der ideale Ablauf bei einem Einsatz? Und: Richtiges Verhalten beim Funk. Marius Sauerborn, Leiter Einsatz bei der DLRG Eberbach und Rettungssanitäter in Heidelberg, leitete die Schulung und konnte viel praktische Erfahrung aus seinem Arbeitsalltag mit einfließen lassen.

Eine gute Vorbereitung verhindert das Chaos, so das Fazit. Ablauf, Kommunikation, Kompetenzen und die richtige Kleidung wurden besprochen und der vorhandene Leitfaden verbessert und aktualisiert.
Das nächste Thema "Funk" war dann wieder praktischer Natur. Beim Umgang mit den neuen FMS-Funkgeräten wurde die - vorher informierte - Leitstelle in Heidelberg angefunkt. In jedem Fahrzeug der DLRG wird eine Liste mitgeführt, die darüber informiert, was man der Leitstelle in Form von Zahlen mitteilt und welche Informationen von ihr mittels Buchstaben zurückkommen. Da die Leitstelle bei einem tatsächlichen Einsatz die Koordination zwischen zahlreichen Helfern managen muss, ist es eine große Hilfe, wenn sich jeder an die vereinbarten Codes hält.

Am Beispiel des neuen Wasserrettungsfahrzeugs wurde im Anschluss die Logik hinter den Fahrzeugnummern der Hilfsorganisationen aufgeschlüsselt, in denen Funkfrequenz, Versorgungsbereich und Fahrzeugtyp mitgeteilt wird. Jörg Schneider stellte danach den nun fertigen Innenausbau dieses neuen Fahrzeugs vor, das eine Menge Material mitführt: mehre Flaschen für die Rettungstaucher, insgesamt acht persönliche Kisten für das Einsatzpersonal, daneben Schaufeltrage, Helme, Schwimmwesten, Decken, Matten, Arbeitsleuchten, einen Feuerlöscher und einen gut ausgestatteten Notfallrucksack. Wenn der neue Strömungsretter-Anhänger mitgeführt wird, ist die DLRG Eberbach für alle Belange in und um die Wasserrettung bestens gerüstet.

Nach dieser interessanten Ausbildung wagten sich zum Einschwimmen noch 14 Mutige bei 14 Grad Außentemperatur und beginnendem Regen ins Eberbacher Freibad. Zum Glück war das Wasser zehn Grad wärmer. Den Kaffee und Kuchen in der warmen DLRG-Station hatten sich dann alle Teilnehmer redlich verdient.

14.05.14

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