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Das Aris-Streichquartett kommt nach Eberbach


(Foto: Agentur)

(bro) (khm) Die 66. Reihe (2014/15) der Eberbacher Kunstfreunde-Kammerkonzerte mit vier Kammerkonzerten, die jeweils freitags um 20 Uhr im Eberbacher evangelischen Gemeindehaus am Leopoldsplatz stattfinden, beginnt im September und endet im April 2015. Es musiziert zum Beginn der Reihe am 26. September um 20 Uhr das junge Aris-Streichquartett.

Das Ensemble, 2009 in Frankfurt gegründet, ist eines der gefragtesten Nachwuchsquartette Deutschlands. Anna Katharina Wildermuth und Noëmi Zipperling (Violinen), Caspar Vinzens (Viola) und Lukas Sieber (Violoncello), 20 bis 24 Jahre jung, studieren bei Prof. Hubert Buchberger (Buchberger Quartett) an der Musikhochschule Frankfurt. Das Quartett konzertiert in ganz Deutschland und Europa, hat den ersten Preis des Europäischen Kammermusikwettbewerbs Karlsruhe 2013 und den ersten Preis des Internationalen Johannes-Brahms-Wettbewerbs Pörtschach 2012 errungen. Neben klassischem Streichquartett widmen sich die Musiker auch unbekannterem Repertoire, z. B. den spätromantischen und modernen Komponisten Max Reger (1873-1916), Walter Braunfels (1882-1954), Ottorino Respighi (1879-1936), Paul Hindemith (1895-1963) und Jörg Widmann (*1973).

Ihr Programm in Eberbach: Von Haydns Meisterstreichquartetten op. 76,1-6 (1797), die er 65-jährig komponierte, ist zu hören das “Quinten-Quartett“ (op.76/2, d-moll), so genannt wegen fallender Quinten-Intervallen, die variiert häufig im Kopfsatz vorkommen, der dennoch nie langweilt, weil Meister Haydn immer passende Gegenmelodien dazu erfindet. Der langsame Satz ist eine idyllische liedhafte Romanze mit einer kunstvollen Variation in der Mitte. Im Menuett mit derbem Trio lässt Haydn die beiden Violinen und die tiefen Instrumente in Oktaven einen Kanon spielen. Wegen etwas unheimlicher Klanwirkung nennt man es »Hexen-Menuett«. Dazu ein derber Tanz als Trio. Das finale Vivace assai, reichlich mit Doppelgriffen versehen, gibt sich folkloristisch-ungarisch. Es war schließlich einem ungarischen Adligen gewidmet. Es folgt das 2. Streichquartett (op. 54/2 in A-Dur (1901) Max Regers, der im Jahre 2016 vor 100 Jahren gestorben ist. Es ist - wie zu erwarten - ein spieltechnisch sehr anspruchsvolles Werk, im Vergleich zu dem “Beethovens letzte Quartette ... in technischer Hinsicht das reine Kinderspiel sind". Vom “Komplizierten, Zügellosen und Überladene“ mancher seiner früheren Werke ist es indes weniger geprägt und entfaltet weit mehr Regers stark melodische Begabung. Im Quartett umgeben zwei Ecksätze ein "Andante semplice" zu sechs Variationen über ein schlicht liedhaftes Thema. Der Kopfsatz ist bestimmt von einem Thema mit "hämmernden Achteln und rollenden Triolen", mit dem ein sehr schönes Gesangsthema kontrastiert. Das Finale "Allegro vivace, con spirito, quasi presto" gibt sich gut gelaunt und lebensfroh mit seinem an Barockmusik erinnernden Hauptthema, mit dem ein ernst gestimmtes, sangliches Seitenthema von romantischem Flair kontrastiert. Zum Schluss Beethovens sog. Quartetto serioso (Ernstes Quartett) op. 95 in f-moll (1810 f.), das wegen SteIlen von unwirscher Heftigkeit, die mit milder, ja süßer Melodik wechseln, gern autobiographisch gedeutet worden ist - Beethoven befasste sich damals mit Heiratsplänen. Heute sieht man die weniger emotional und sieht hier eher nur ein »spirituel exercise - geistreiches Training« (Joseph Kerman). Den Kopfsatz beherrscht ein gut 50 Mal eingehämmertes barsches Kernthema, zu dem eine “milde, ja süße, vielleicht an das erhoffte Liebesglück erinnernde Melodie“ tritt. Von den beiden miteinander verbundenen Mittelsätzen ist der eine liedhaft, der andere ein fünfteiliges Scherzo mit drei rhythmisch betonten Abschnitten, die man mit einem “wilden Ritt in rasendem Rhythmus“ verglichen hat, und die zwei choralartigen Abschnitten unterbrochen sind. Das dreiteilige Finale steigert sich von Larghetto zu Allegretto zu Allegro und erinnert so tempomäßig an ein Opernfinale

Ausführliche Programmhefte und Einlasskarten gibt es für Nichtabonnenten an der Abendkasse. Weitere Auskünfte unter Tel. (06271) 4369 bzw. 3817.

01.09.14

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