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38. Ritterfest in Hirschhorn


(Foto: privat)

(bro) (hn) Am 6. September fand auf dem Rathausvorplatz bei strahlendem Sonnenschein die Eröffnung des 38. Ritterfestes statt. Pünktlich um 11 Uhr marschierte der Ritter- und Bürgerzug aus dem Handwerkerdorf mit den Rittern, Gauklern und Handwerker unter Führung der Fanfarenzüge Eberbach und der Goldstadt Pforzheim auf den Platz vor dem Rathaus. In seiner Ansprache hieß Ritterpräsident Klaus-Jürgen Ehret die Besucher und das versammelte Rittervolk willkommen.

Gleich im Anschluss verkündete Marktvogt Dieter Johann König die Marktordnung und gab bekannt, wie sich das Volk im Handwerker- und Ritterdorf aufzuführen habe. Er und seine Helfer wogen zu Beginn Warenstichproben des Dattelschleppers nach, kosteten den Met der Mettaverne und waren mit dem Ergebnis zufrieden. Die Rittergruppe „Fictum“ aus Tschechien bot zur Eröffnung wieder eine kurze Kampfszene aus ihrem Programm. Barde Theo Theodor wusste alles mit Witz und Reim zu kommentieren. Nun hieß es endlich: „Hirschhorn auf ewig. Es beginne nun der Trubel "Jubel, Jubel, Jubel", ohrenbetäubende Böllerschüsse ertönten dazu. Abgerundet wurde die 45-minütige Eröffnung von den Fanfarenzügen Eberbach und Pforzheim und den Fahnenschwingern der Hirschhorner Ritter, die vor dem Rathaus und auf dem Château-Landon-Platz ihr Können zeigten.
Zurück auf dem Festgelände wurde erfolgreich das erste Fass Bier angestochen, ohne einen Tropfen des Gerstensaftes zu verspritzen. Viel politische Prominenz aus Bund, Land, Kreis und Stadt war zugegen und wurde ebenso, wie die „Ritter der närrischen Tafelrunde“ von den Anwesenden mit viel Beifall begrüßt. Im Handwerkerdorf herrschte an beiden Tagen bei strahlendem Sonnenschein ein buntes Treiben. An fantasievollen und teils aufwendigen Gewändern herrschte kein Mangel. Besucher und Akteure verstanden es sich mächtig herauszuputzen. Damen mit langen Kleidern und Hauben auf dem Kopf, die Herren in Leder und Leinen konnte man bestaunen. Auch kleine Burgfräuleins und statthafte Ritter mischten sich unter das Volk. Rufende Händler boten ihre Ware feil, Handwerker boten ihre alte Kunst dar, Gaukler, Spielleute, Bettler und Gesindel huschten durch die Gassen und sorgten für gute Laune. Die Gruppe „Musica Canora“ animierte auf dem Wolfenacker zum Tanz, die „Streuner“ präsentierten an verschiedenen Plätzen ihr Musikrepertoire aus sechs Jahrhunderten, Gaukler marschierten auf Stelzen durch die Gassen. Insgesamt 100 Aussteller sorgten dafür, dass die Besucher an allen Ecken etwas zum Schauen und zum Staunen geboten wurde. Das neue „Lehm-Make-up“ konnte man bei der Lehmfrau Nicole bewundern. Es gab eine mittelalterliche Tuchweberei, einen Schmied, eine historische Buchdruckpresse sowie einen Scherenschleifer, der so manches Messer wieder scharf machte. Viel Andrang gab es auch bei der Wippdrechselbank, wo sich aus einem einfachen Stück Holz in Eigenarbeit das eine oder andere Kunstwerk anfertigen ließ. Edelsteine gab es entweder am Glücksrad zu erspielen oder gleich am nahe gelegenen Stand für ein paar Münzen zu erstehen. Wie Ehrenstrafen gehandhabt wurden, führte die Gruppe „Tomen und das Schandweib“ vor. Hochprozentige Destillate gab es zu probieren, orientalische Süßwaren und viele andere Genüsse für Gaumen und Schlund. Ein Duft von Kerzen, Seifen, Kräutern und Gewürzen, von Räucherwerk, Rollbraten und Ritterfladen lag über dem Ritterlager und Handwerkerdorf. Rauchschwaden vom Braten- und Würstchengrill hingen in der Luft. Die Hirschhorner Ritter hatten hierfür wieder ein Jahr lang hart gearbeitet, und das Ergebnis hat sich gelohnt. Das Aufgebot war riesig und an beiden Tagen war bis abends ein prall gefülltes Programm auf den Bühnen geboten, vor allem auch für die Kinder. Der Korbflechter lud die Kleinen zum Selberflechten ein, außerdem konnten sie beispielsweise Armbrust- und Bogenschießen, Axtwerfen und Königskegeln. Das mit Muskelkraft betriebene Schiebekarussell kam wieder bestens an. Es gab Ritterkämpfe der Rittergruppe „Fictum“, Musik aus sechs Jahrhunderten mit den „Streunern“, die Gaukler ihres Vertrauens „Forzarello“, Sackpfeifenmusik mit den Spielleuten „Musica Canora“, Druide Kelvin Kalvus mit seinen Kugeln aus Glas erzählte mit Stefan Weyh von den vier Elementen, Reimjonglage mit „Theo Theodor“, mittelalterliche Waffentechnik mit „in separablis“, Gaukelei und Feuertanz mit „Lux Aeterna“, die als absoluter Höhepunkt an beiden Markttagen ein abendliches Tavernenspektakel auf dem Turnierplatz abhielten.

26.09.14

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