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Eberbacher Versorgungsunternehmen bastelt an neuem Konzept


(Fotos: Claudia Richter)

(cr) Zu einer Informationsveranstaltung über die Stadtwerke luden am Mittwochabend die Freien Wähler (FW) in Eberbach ein. Zu Gast im Hotel Krone-Post waren der Leiter der Stadtwerke Eberbach, Günter Haag, sowie Dr. Ralph Franke (Bild links) und Vera Milus (rechts) von den Stadtwerken Viernheim.

Vor den Kommunalwahlen in diesem Jahr hatten die Eberbacher Parteien und Wählervereinigungen diverse Initiativen und Veranstaltungsreihen gestartet. Die Freien Wähler luden zu Vortragsveranstaltungen unter dem Motto "Eberbach 2020 - Fit für die Zukunft" ein, die sie am Mittwoch nun fortsetzten mit dem Thema "Stadtwerke Eberbach - mehr als nur Strom und Gas“. Die zahlreich erschienenen Zuhörer erfuhren Einiges über die Planungen der Stadtwerke, aber auch über die Tätigkeitsfelder und Unternehmensstrategie der Stadtwerke Viernheim.

Nach der Begrüßung durch den FW-Vorsitzenden Michael Reinig berichtete Haag, der im Juli dieses Jahres die Leitung der Stadtwerke Eberbach übernommen hatte, über den Inhalt eines Konzepts, das in den letzten Wochen erarbeitet worden sei. "ProVi - Projekte mit Visionen" sollen zur Zukunftssicherung der Stadtwerke angepackt werden. In einer sogenannten "Roadmap für die Stadtwerke" stellte Haag die jeweiligen Handlungsfelder, wie etwa Kooperationen der SWE, Personalentwicklung und auch Businesspläne vor, die auf den Prüfstand kommen sollen mit Ziel, den städtischen Eigenbetrieb auf einen guten Weg zu bringen.

Dr. Ralph Franke, Geschäftsführer der Stadtwerke Viernheim, erläuterte das Arbeitsspektrum seines Unternehmens. Im Gegensatz zu Eberbach sind die Stadtwerke Viernheim eine GmbH. Ein Vorteil der GmbH sei, dass diese "meistens geräuschloser" laufe. Entscheidungen der Eberbacher Stadtwerke können bisher nicht ganz geräuschlos getroffen werden. Diese sollen nämlich in der Regel in für die Bevölkerung öffentlichen Sitzungen innerhalb des Gemeinderats diskutiert und beschlossen werden. Bei einer GmbH ginge erheblich mehr unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Zum Thema Kundenbindung sprach Vera Milus, Leiterin der Vertriebsabteilung der Stadtwerke Viernheim, und stellte dabei ihre V-Card vor. Diese Karte erhalten nur Stromkunden der Stadtwerke. Der Vorteil sei, so Milus, dass diese Kunden beispielsweise in teilnehmenden Geschäften, die in der hessischen Stadt als V-Card-Partner bekannt sind, Rabatte erhalten oder an diversen Gewinnspielen teilnehmen können. Ganz klassisch werden die V-Card-Besitzer auch zu Feierlichkeiten eingeladen, wie etwa einem Weißwurstessen zur Kundenbindung. Diese Karte dient nur als Kundenkarte und kann nicht als Geldkarte an Parkautomaten, in Bussen oder im Schwimmbad genutzt werden. Die Kosten für die V-Card beziffert Franke nicht, verriet aber, dass es sich um eine "nicht niedrige fünfstellige Summe" handle.

Auch Eberbach versuchte sich im Jahr 1996 mit einer "CityCard Eberbach", damals allerdings als bargeldloses Zahlungsmittel in Einrichtungen der Stadtwerke. Nach knapp fünf Jahren wurde dieses System jedoch wieder eingestellt (wir berichteten).
Franke und Milus waren sich einig in der Einschätzung, dass der Wettbewerb um Energiekunden "gnadenlos" sei, die Nähe zum Kunden daher besonders wichtig.

16.11.14

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