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Nachrichten > Politik und Gesellschaft

Aus den Eberbacher Leitungen kommt auch ohne Goldmedaille ein einwandfreies Lebensmittel


(Fotos: Claudia Richter / Hubert Richter)

(hr) Mit unserer gestrigen Meldung über die vermeintliche Auszeichnung des Eberbacher Trinkwassers mit einer Goldmedaille bei der Bundestrinkwasserprämierung (wir berichteten) erlaubten wir uns den diesjährigen Scherz zum 1. April.

Der Bericht über die Prämierung und die Ankündigung der gestrigen Verleihung der Auszeichnung an Bürgermeister Peter Reichert und Stadtwerkeleiter Günter Haag war frei erfunden. Dennoch waren Redaktionmitglieder und Freunde des EBERBACH-CHANNEL gestern um 17 Uhr am Rathaus, spendierten Getränke und Knabbereien für die Passanten und luden zu Gesprächen ein (unsere Bilder). Mit dabei war der bei den Stadtwerken für die Wasserversorgung zuständige Ingenieur Timo Fuß. Neben interessierten Bürgerinnen und Bürgern - von denen niemand die Geschichte über den Wasser-Contest geglaubt hatte - stießen zeitweise auch Repräsentanten der Stadtverwaltung zu der geselligen Runde vor den Pforten des Verwaltungsgebäudes, unter ihnen Bauamtsleiter Steffen Koch, Hauptamtsleiterin Anke Steck und Justitiar Dr. Martin-Peter Oertel. Mit Jens Thomson (beratendes Mitglied im Bau- und Umweltausschuss), war auch ein Angehöriger städtischer Gremien zugegen.

Auch ohne die Goldmedaille sei das Eberbacher Wasser ein einwandfreies Lebensmittel, versicherte Timo Fuß. Nach der im September 2014 in der Holdergrundquelle aufgetretenen Verunreinigung erreichte das Leitungswasser im Netz der Eberbacher Stadtwerke zwar schnell wieder unbedenkliche Werte. Es muss aber nach wie vor aus Sicherheitsgründen nach Vorgabe des Gesundheitsamtes beim Rhein-Neckar-Kreis leicht gechlort werden. Der Bau eines Schutzzauns, der um die Holdergrundquelle errichtet werden soll, wird in den nächsten Tagen in Auftrag gegeben.
Den Stadtwerken liegt ein hydrogeologisches Gutachten über die Holdergrundquelle vor. Auf dessen Grundlage soll im Juni 2015 entschieden werden, ob die Quelle weiter betrieben werden kann oder stillgelegt werden muss. Etwa 200.000 bis 300.000 Kubikmeter Wasser werden hier jährlich ins Netz gespeist. Bei einer Stilllegung muss festgelegt werden, woher dieses Wasser dann kommen soll. Beim Weiterbetrieb würden wahrscheinlich Maßnahmen an der Aufbereitungsanlage der Holdergrundquelle erforderlich.

Jährlich werden aus den Eberbacher Quellen insgesamt rund 800.000 bis 1 Million Kubikmeter Rohwasser gefördert.

02.04.15

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